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02 November 2014

Mr. Acker Bilk and his Paramount Jazzband - Sad News

Sad News:
Acker Bilk (Bernard Stanley Bilk, MBE), jazz clarinettist, passed away on 2nd November 2014 aged 85. And another sad day for our World of Music. RIP Acker Bilk. 

Focus online: 
"Seine Musik war legendär"Jazz-Legende Acker Bilk mit 85 Jahren gestorben

Nachruf The Guardian:  Acker Bilk obituary



Acker Bilk 2011 in Berlin
(photo gs)
Acker Bilk 2011 in Berlin
(photo gs)
Ich erinnere mich sehr gerne an die grandiosen Berliner Konzerte mit den "3 großen B's  - Chris Barber, Kenny Ball und Acker Bilk". Nachdem Kenny Ball schon vor einiger Zeit verstorben ist und jetzt Acker Bilk, ist nur noch Chris Barber übrig geblieben. Möge er noch lange in der Lage sein, uns live mit seiner Musik und der Big Band zu erfreuen !


Über Acker Bilk:
Sei
ne Komposition Stranger on the Shore war ein Welthit die zu einem internationalen Evergreen avanciert ist. Mr. Acker Bilk (Acker bedeutet soviel wie Kumpel) gründete die Paramount Jazzband 1957. Ursprünglich vom New Orleans Revival kommend, bildet seine Band eine homogene Einheit zwischen Swing und Dixieland. Diverse Hit-Erfolge, Radio, Fernsehen, die Mitwirkung in mehreren Musikfilmen, Tourneen nach den USA, Australien, Neuseeland, dem Mittleren und Fernen Osten und in ganz Europa machten Mr. Acker Bilk and his Paramount Jazzband zu einer festen Populär-Grösse des europäischen Traditional Jazz, wobei Ackers Vitalität, seine solistische Qualitäten und nicht im geringsten seine musikantisch mitreisssende Fröhlichkeit und englischer Humor ihn zu einem unverkennbarem Publikumsliebling machen.

Last Band Line-up:
 


Acker Bilk Clarinet
Colin Wood Piano
John Day Bass
Ian Bateman Trombone
Enrico Tomasso Trumpet 
Richie Bryant Drums.




24 Oktober 2014

The Big Chris Barber Band, Konzertsaal der UdK Berlin, Hardenbergstrasse - 24 Oct 2014




Chris Barber mit seiner Big Chris Barber Band in der Universität der Künste (UdK), "Europe's Finest Traditional Jazz & Blues Band" 

Special Guest: Sidney's Blues Jazzband Berlin, Moderation: Karlheinz Drechsel


Mein Kommentar:
Die Special Guests Sidney's Blues Jazzband Berlin waren eine Überraschung mit guten Bekannten, nämlich Roger Radatz am Schlagzeug und Harold John v. Abstein am Piano! Fotos waren leider nicht möglich, da die Musiker von Instrumenten,
 
Mikrofonen und sonstigem Gerät teilweise verdeckt waren. 

Der Berliner Musikjournalist und Jazzmusiker Karlheinz Drechsel sprach einige einführende Worte, und nachdem Sidney's Blues Jazzband ihr kurzes Vorprogramm absolvierte (davon hätte man gerne mehr gehört), war es Zeit für Chris Barber und seine Jazzband. Wie üblich, machte Chris seine launigen Ansagen in teilweise schwer zu verstehendem Deutsch. Dann ging es gleich zur Sache, als Auftakt gab es die 'Bourbon Street Parade', die von dem jazzkundigen Publikum sofort mit großem Applaus bedacht wurde. Der Veranstaltungsort hat sich seit meinem letzten Besuch vor einigen Jahren sehr zum Vorteil entwickelt, die Bühne ist geräumig, die Akustik ausgezeichnet, und man sitzt bequem. Auch das Foyer im Unter- und Obergeschoss mit seinen Bars und Sitzecken wirkt einladend. The Big Chris Barber Band lieferte ein schwungvolles Konzert ab, als einzige Zugabe gab es - auf Zuruf eines Konzertbesuchers - 'Ice Cream'  "... aber das hätten wir sowieso gespielt ..." (Chris). 

Zum Schluss überreichte Karlheinz Drechsel Blumensträuße an alle Bandmitglieder. Hut ab vor dem 84jährigen Chris Barber, der sich erst im Frühjahr einen Knöchelbruch zugezogen hatte und noch sehr vorsichtig gehen musste. Wie er selbst erzählte, hatte er die ihm verliehene Auszeichnung 'German Jazz Trophy' im Frühjahr im Rollstuhl entgegengenommen und spielte auch sitzend! 

Nach der Show gab es den üblichen Smalltalk mit zahlreichen Fans am Merchandise-Tisch. 

Es war schön, Alberts Tochter Becky wiederzusehen, die unermüdlich mit Chris Barber tourt und neben ihrem Job als Toningenieur auch noch Tourmanager ist und das Merchandise betreut.


The Big Chris Barber Band:
Chris Barber (Posaune),
Bob Hunt (Posaune, Trompete),
Peter Rudeforth (Trompete, Flügelhorn),
Mike ,Magic' Henry (Trompete, Horn)
Richard Exall (Klarinette, Alt- u. Bariton-Saxofon),
Amy Roberts (Klarinette, Alt- u. Tenor-Saxofon, Querflöte)

Bert Brandsma (Alto & Tenorsax.)
Joe Farler (Banjo, Gitarre),
Jackie Flavelle (Kontrabass, Bassgitarre),
Gregor Beck (Schlagzeug)

Sound and Tour Management:
Rebecca Evans


12 November 2012

Chris Barber Band, Acker Bilk, Kenny Ball - verschiedene Konzertberichte aus Nov 2012

Thüringer Allgemeine.de

Jazz-Legenden verwandelten Alte Oper Erfurt in ein Haus der guten Laune


Chris Barber beherrscht mit seinen 82 Jahren noch immer das komplette Jazz-Repertoire.
Foto: Marco Kneise


"Hier ist wohl kaum jemand unter 50", stellte ein Herr aus der großen Besucherschar am Sonntagnachmittag in der Alten Oper fest. Und diejenigen, die auf der Bühne Musik ganz nach dem Geschmack der heftig applaudierenden und swingenden Leute machten, waren sogar über 80 und echte britische Jazz-Legenden.


Erfurt
. Chris Barber, Mr. Acker Bilk und Kenny Ball sind auf Abschiedstour. Dass man sie und ihre exzellenten Bands nie wieder so erleben wird, war der bittere Wermutstropfen, der sich in das über dreistündige Konzert mischte. Sonst aber stieg die Stimmung von Titel zu Titel.

Und es bewahrheitete sich Mr. Acker Bilks Lieblingswort unvorstellbar! Er selbst, Jahrgang 1929, war der Älteste im Jazz-Bunde und erschien standardgemäß mit Melone, Ziegenbärtchen und gestreifter Weste, aber eben im Rollstuhl sitzend. Wie viele Tonträger das Jazz-Terzett rund um den Globus verkauft hat, kann man kaum zählen. In der Alten Oper kamen jedenfalls noch einige hinzu. Für alle drei Herren gilt: Jazz hält jung, der musikantische Geist ist ungebrochen willig und das Fleisch muss mit. In virtuosem Trab spielten und sangen mit ihren unverwechselbar rauchigen Stimmen Chris Barber, Mr. Acker Bilk und Kenny Ball, was sie berühmt machte. Ein Hit folgte dem anderen. Allein schon deren Ansage entlockte den begeisterten Besuchern langgezogene Ahs und Ohs. Unter den Titeln, die zum Träumen von glücklicher Jugendzeit einluden, war natürlich auch Mr. Acker Bilks erster Riesenerfolg "Summer Set". Mit "Midnight in Moscow" und dem Musicalsong "March of the Siamese Children" wartete Kenny Ball auf, dessen erster Bestseller 1959 seltsamerweise "Waterloo" hieß.

Von da an ging's bergauf, auch für Chris Barber, der als Pionier des Revival-Jazz gilt. Er entlockte seiner Posaune eine enorme Palette an Klangfarben, unter anderem für das sanfte "Petite Fleur" und den feurigen "Wild Cat Blues". Das bekannte Sprüchlein "Nichts ist so alt wie der Erfolg von gestern" braucht die drei legendären Jazzer also nicht zu kümmern, denn sie haben ganz aktuell Erfolg.

Umgeben waren die drei Zugpferde des traditionellen Jazz und Blues von hervorragenden, ebenbürtigen Musikern, welche in wechselnden Formationen erkennen ließen, dass sie die Energie und Begeisterung für Swing, Dixieland und Chicago-Jazz mit ihren Vorbildern teilen, genau wie diese im Blut haben. Und selbst Bachs Toccata d-Moll wurde von einem göttlichen Jazz-Funken entzündet. Wer beim Hören dieses Leckerbissens an die Interpretation des berühmten Jacques Loussier-Trios dachte, lag genau richtig.

The Big Chris Barber Band, Mr. Acker Bilk and his Paramount Jazzband sowie Kenny Ball and his Jazzmen machten die Alte Oper entsprechend dem "Sunshine Blues" zu einem Haus der guten Laune. Aber dieses Fest des Jazz bedeutete nicht nur pures Happening, denn als Chris Barber mit seiner rauen Stimme den Gospelsong "Take my hand, precious Lord" sang, da fühlte sich die letzte Zeile "lead me home" (führe mich heim) augenblicklich so nah an. Schönste Evergreens sowie die souveräne Art des gemeinsamen Musizierens und Improvisierens garantierten Vergnügen auf höchstem Niveau.

Das Konzert war nicht nur - wie Chris Barber wünschte - ein schöner Nachmittag, sondern es war ein rundum köstlich Ding. In aphoristischer Manier könnte man mit Jeanne Moreau anmerken: "Alternde Menschen sind wie Museen: Nicht auf die Fassade kommt es an, sondern auf die Schätze im Innern."

Ulrike Mielke / 06.11.12 /
TA 

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Von Echo-Online über das Konzert in Bensheim

12. November 2012  | cf

Fliegende Wechsel in Perfektion

Konzert – Chris Barber und Band begeistern im Bensheimer Parktheater – Gelöste Stimmung

BENSHEIM. 

Bereits in den fünfziger Jahren gehörten Barber und seine Band mit ihrem eigenständigen Sound englischer Prägung zu den bekannten Dixielandgruppen in Europa. Regelmäßig stürmten die Musiker die Hitparaden und landeten Millionenseller. Barber gilt als einer der Initiatoren und inspirierender Geist in der europäischen Jazz-, Rock- und Pop-Szene. Er ist mit seinen 82 Jahren eine Ikone des traditionellen Jazz aus England.

In seiner aktuellen Bandbesetzung sind weitere neun erstklassige Musiker engagiert, die alle mit solistischen Qualitäten bestechen. An vielen Stellen wurden ihre Soli in Bensheim mit besonderem Applaus bedacht. Dass diese Band beliebt ist, verdeutlichte schon die große Nachfrage beim Kartenverkauf. Etwa hundert Personen standen auf der Warteliste, und auch im Foyer des Parktheaters wurde man gefragt, ob man zufällig Karten zu verkaufen habe.

Wer das Glück hatte, eine der begehrten Karten zu bekommen, erhielt im Gegenzug ein Programm vom Allerfeinsten. Bensheim stand für die Musiker am Ende der Tournee, und den Musikern merkte man diese gelöste Stimmung durchaus an. In gutem Deutsch stellte Barber zwischendurch immer wieder die folgenden Stücke und Musiker dazu vor.

Zum Repertoire der Gruppe zählen Titel „Bourbon Street Parade“, und „Black And Tan Fantasy”. Aus dem Blues hatte er „Goin‘ Home” für sein Publikum mitgebracht. Die Musiker um Chris Barber boten ihrem überaus begeisterten Publikum mit jedem Stück eine bestechende Kostprobe ihres Könnens. Viele der Künstler erlebten die Zuhörer an mehreren Instrumenten, die sie gekonnt im Wechsel einsetzten. Gerade noch am Saxofon und wenige Sekunden später die Klarinette spielend, spiegelte diese Vielseitigkeit die Professionalität und Perfektion der Band. Das Publikum liebte solche Übergänge und honorierte sie mit einem Sonderapplaus.

Auch Chris Barber tauschte im fliegenden Wechsel die Posaune mit dem Kontrabass eines Kollegen. Zwischendurch griff er immer wieder zum Mikrofon. Während des Konzerts mischte die Band geschickt alte und neue Titel und schaffte so eine gelungene Kombination aus Temperament und Charme mit klassischen Jazz- und Bluestiteln.

Zu Beginn des zweiten Teils begleitete das Publikum die Gruppe erneut mit viel Applaus auf die Bühne. Die zweite Hälfte ließ Barber zunächst schwungvoll beginnen. Im Repertoire wechselten die flotten Rhythmen mit langsameren Stücken. Das Programm war für den Geschmack des Publikums viel zu schnell zu Ende.

Für eine Zugabe ließ sich die Band aber gerne noch einmal herausbitten. Ohne den vom Publikum eingeforderten Klassiker „Ice Cream“ wäre die Band wahrscheinlich auch nicht von der Bühne gekommen.

Der Aufforderung Chris Barbers, das Lied gemeinsam zu singen, kamen die Gäste im Bensheimer Parktheater natürlich nur zu gerne nach.

Das Publikum erlebte die zehn Bandmitglieder an diesem Abend nicht nur als Gruppe von außergewöhnlicher Musikalität und verblüffendem Improvisationsreichtum, sondern ebenso als Entertainer mit dem sprichwörtlichen britisch-distanzierten Humor.

 

26 August 2012

'JAZZ IN TOWN' (Chris Barber, Mr Acker Bilk, Kenny Ball) - 25/26. August 2012

Great night at the Rathaushof  (Yard of the Town Hall)
Berlin-Koepenick with the 3 Famous B's 


The Big Chris Barber Band at Jazz in Town, Rathaushof Köpenick - 26 August 2012

The BIG Chris Barber Band:

Chris Barber (trombone & bass),
Bob Hunt (trombone),
Peter Rudeforth (trumpet),
Mike `Magic´ Henry (trumpet),
Richard Exall (clarinet, alto sax & tenor sax),
Amy Roberts (clarinet, sax, flute),
David Horniblow (clarinet, tenor sax),
Joe Farler (banjo & guitar),
Jackie Flavelle (bass),
Gregor Beck (drums).

Sound and Lighting:
Becky Evans


Moderation und Einführung (Compère and Introduction by):
"Dr. h.c. Jazz" Karheinz Drechsel
(Träger des Bundesverdienstkreuzes)




Mr. Acker Bilk  His Paramount Jazzband at Jazz in Town, Rathaushof Köpenick - 26 August 2012

Mr. Acker Bilk & His Paramount Jazzband:
Mr Acker Bilk (cl, voc)
Ian Bateman (tb)
Alan Bateman (tr)
Colin Wood (p)
John Day (b)
Richie Bryant (dr, perc)


Kenny Ball  His Jazzmen at Jazz in Town, Rathaushof Köpenick - 26 August 2012



Kenny Ball His Jazzmen:

Kenny Ball (tr, voc)
John Bennett (tb)
Andy Cooper (cl, voc)
Peter Rudeforth (trumpet) [from The Big Chris Barber Band]
Nick Millward (dr, voc)



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Preview by JAZZ IN TOWN
25/26. August 2012, 19:30 Uhr, im Rathaushof
Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin 
 
The Famous 3 B's: Chris Barber, Mr. Acker Bilk & Kenny Ball
Seit der Gründung des alljährlichen Berliner Jazz-Open-Air-Happenings "Jazz in Town" im historischen Rathaushof zu Köpenick wird die Musik der großen Britischen Dixieland-Legenden gepflegt. Fast 50 Auftritte in den letzten 15 Jahren von Chris Barber, Kenny Ball und Mr. Acker Bilk vor ausverkauftem Rathaushof sprechen für die Einzigartigkeit und den legendären Ruf der Ikonen des traditionellen Jazz. Mit diesem Konzert-Ereignis wird jene Tradition gekrönt: Erleben Sie an einem Abend "The Famous 3 B's" in Berlin-Köpenick!

Begeben Sie sich mit "Dr. h.c. Jazz" Drechsel auf eine dreistündige musikalische Reise durch über 50 Jahre Jazzgeschichte. Die für seine Verdienste um den Jazz mit dem Bundesverdienstkreuz geehrte Koryphäe erzählt Geschichte und Geschichten zu den größten Jazzmusikern Europas. Zum letzten Mal gehen die lebenden Legenden des "British Traditional Jazz" auf gemeinsame Tour durch ganz Europa! Freuen Sie sich auf The Big Chris Barber Band, Kenny Ball & His Jazzmen und auf Mr. Acker Bilk & His Paramount Jazzband.


10 November 2011

The Famous 3 Bs: Chris Barber, Mr Acker Bilk and Kenny Ball at Tempodrom Berlin - 10 Nov 2011

Berlin, Tempodrom - 10 Nov 2011
The Famous 3 B's: Chris Barber, Mr Acker Bilk and Kenny Ball

The Big Chris Barber Band,
Mr Acker Bilk and his Paramount Jazz Band
Kenny Ball and his Jazzmen




Latest CD
"The Big Chris Barber Band European Tour 2011"
... with new faces (recorded by Soundengineer Rebecca Evans, Albert Lee's daughter)

As I couldn't get Amy Roberts on a photo - the only female band member with The Big Chris Barber Band - here's a picture from the CD's booklet.






Signed CD