Posts mit dem Label Potsdam werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Potsdam werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

01 September 2026

Vanesa Harbek - The Queen of Latin Blues live 🎸 Blues with Latin Soul - Tour 2026

Guitarist, singer, Blueswoman, 
trumpet player and composer.

 
2026

18.09 MEGGEN, Pyramide (CH)
19.09 GILCHING, Kultcafé Gilching
27.09 POTSDAM, Schiffsrestaurant John Barnett
30.09. Eberswalde, Helle Stunde
09.10 HASSLOCH, Saal Löwer
15.10 VIENNA, Reigen (AT)
16.10 BRUCK AN DER MUR, Dachboden Theater 2.0 (AT)
17.10 BRATISLAVA, Kultúrne Zariadenia Petržalky (SK)
23.10 BERLIN-Weißensee, Brickhouse
27.10 SUHL, Gambrinus
28.10 SÖMMERDA, Piano
07.11 ZEHDENICK, Klosterscheune
13.11 SALZGITTER, Kniestedter Kirche
14.11 HENGELO, Cactus Café (NL)


Band:
Vanesa Harbek: voc, guitar  
Carly Quiroz - keys 
Igor Prjahin - dr 
Manuel de Villiers - b

16 August 2026

KILMINISTER - A Tribute to Motörhead - Tour Dates 2026 / 27


Kilminister - verdammt nah am Original! Die halleschen Musiker Sven Büttner, Olaf Mehl und Matthias Schimetzek-Nilius huldigen der legendären Rockband Motörhead.

2026

  • 19.09.2026: Döbeln – KL 17
  • 02.10.2026: Gerlebogk – LAUT Open Air
  • 03.10.2026: Halle – Rockpool
  • 17.10.2026: Altenburg – Music Hall
  • 07.11.2026: Biere – Werk 2 


2027

22.05.2027 DE-Potsdam, Lindenpark

12 Juni 2026

Park Babelsberg, Tiefer See und Havel


http://www.flickr.com/photos/gudrunfromberlin/sets/72157629934635735/


Park Babelsberg, Tiefer See und Havel 
Der Park liegt im Nordosten der Stadt Potsdam und grenzt an den Tiefen See der Havel. Wer Ruhe sucht und lange Spaziergänge mag, ist hier genau richtig. Dazu gibt es wunderschöne Ausblicke auf  die Havel und den Tiefen See, die Glienicker Lake und die Glienicker Brücke sowie Teile von Potsdam.



21 Juni 2022

Historische Mühle von Sanssouci

Historische Mühle von Sanssouci

Gestern drehten sie sich im Wind .... die Flügel der Historischen Windmühle von Sanssouci - zur Freude unserer kleinen Besucher aus USA, die sich voller Begeisterung auch das Innere der Mühle anschauten, die Wendeltreppen hinaufkletterten und auch vor der schmalen Stiege zur Mühlentechnik hoch oben nicht halt machten.

Die Mühle steht gleich vis-à-vis des Schlosses Sanssouci, hier wird mit Windkraft auch heute noch Getreide gemahlen. Erfreulich zu sehen, dass der Zutritt wieder ohne Enschränkungen möglich und der Mühlenladen wieder gut sortiert war, hier kann man  frischgebackenes Brot, Mehl und andere Erzeugnisse kaufen nach der langen Abstinenz während Corona. Aufgefallen sind mir die vielen Touristengruppen aus Fernost.

Ein schöner Abschluss eines erlebnisreichen Tages im Park von Sanssouci.

Der Eintritt zur Mühle wurde geringfügig angehoben, ist jedoch immer noch tolerierbar - ein kleiner Obolus, der zum Erhalt der Mühle verwendet wird und den man leicht verschmerzen kann. Ermäßigungen sind auch möglich, diese sind an der Kasse beim netten Personal zu erfragen.


Im Park von Sanssouci Potsdam

Am Neuen Palais

Potsdam:  Im Park von Sanssouci
Neues Palais
Universitäten
Griechischer Pavillon
Chnesischer Pavillon 

Römische Bäder
Schloss Sansoussi von außen und innen


Chinesisches Haus im Park Sanssouci


Für unseren kürzlichen Spaziergang - es war schon mehr eine Wanderung - durch den weitläufigen Park von Sanssouci hatten wir uns einen heißen Tag ausgesucht. Obwohl wir frühmorgens aufbrachen, war es bereits um die Mittagszeit nur noch im Schatten auszuhalten.
Da boten die Römischen Bäder mit dem Maschinenteich, den vielen Weinreben und den Innenräumen willkommene Abkühlung.

Eine Kurzbeschreibung von Museumsportal-Berlin.de:
"In unmittelbarer Nähe zu Schloss Charlottenhof liegt, eingefügt in Lennés Landschaftspark, die Gebäudegruppe der Römischen Bäder. Sie entstand 1829–1840 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel und Ludwig Persius. Kronprinz Friedrich Wilhelm, der spätere Friedrich Wilhelm IV., fertigte Zeichnungen dafür an." 

Schloss Sanssouci von innenSchloss SanssouciUm alles zu sehen, benötigt man mindestens einen Tag, trotzdem schafft man es kaum, da sich der Park über eine weite Fläche erstreckt. Auf jeden Fall sollte man gut zu Fuß sein, möglichst bequeme Sportschuhe tragen und nicht vergessen, bei warmem Wetter etwas zu trinken mitzunehmen.


30 Oktober 2020

Vergessene Orte: Die ehemalige Stammbahn soll wiederbelebt werden

Als Stammbahn wird diese Bahnstrecke bezeichnet:
Teilstück Berlin–Potsdam der Bahnstrecke Berlin–Magdeburg

Ein Ausflugtipp den man zu Fuß, oder auch zu Rad machen kann. Eine Tour entlang der Stammbahn, die von Potsdam, über Zehlendorf zum Potsdamer Platz führen soll. Die Natur hat mittlerweile die Oberhand gewonnen, was nun bald vorbei sein soll.

Übernommen von örtl. Archiven:  "Die erste Eisenbahn Preußens von 1838. Sie führte von Berlin nach Potsdam, ohne den heutigen Umweg über Wannsee. Der größte Teil der Strecke ist heute in Betrieb (von Yorckstraße bis Zehlendorf und von Griebnitzsee bis Potsdam). Aber das Stück dazwischen - über Düppel - ist teilweise verschwunden.
Nach 1945 wurde die Strecke nicht wieder in Betrieb genommen, zumal die Trasse dreimal, nach dem Gebietsaustausch Bernhard-Beyer-Straße sogar fünfmal, die Stadtgrenze kreuzte. Alle Züge fuhren über Wannsee. Lediglich das kurze West-Berliner Stück Zehlendorf - Düppel wurde seit 1948 als Stich von der S-Bahn bedient. Denn zwischen Düppel und Griebnitzsee lag die Strecke genau auf der Zonengrenze von DDR und West-Berlin. 1961 wurde die Strecke von "DDR-Organen" zur Grenzbefestigung umgebaut."

Nach Aussage der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vom 28.8.2003 werde der Abschnitt der "Stammbahn: Zehlendorf -Düppel/Kleinmachnow" als Regionalbahn-Trasse in Berlin freigehalten.

Länge Zehlendorf - Düppel (S-Bahn): ca. 2,2 km
Länge Düppel - Griebnitzsee (Fernbahn): ca. 7,2 km

Wo heute die Bernhard-Beyer-Str. zur ehemaligen West-Berliner Exklave Steinstücken führt, kreuzte einmal die Stammbahn. Die Straße wurde erst 1972 nach einem Gebietsaustausch mit der DDR gebaut.

24 August 2020

Auf den Spuren der ehemaligen "Friedhofsbahn"

Das Foto habe ich in Juni 2011 vom Campingplatz aus geschossen. Inzwischen wurde die Brücke abgerissen, siehe Info der Potsdamer Nachrichten.Spuren der ehemaligen "Friedhofsbahn"

Bitte auf die Bilder links klicken, um zum Fotoalbum zu gelangen.
Gleisreste in Höhe des Königswegs, Blick von der Brücke auf das Gleisbett
Die ehemalige S-Bahn von Wannsee nach Stahnsdorf wurde auch Friedhofsbahn genanmt, da sie die Verkehrsverbindung zu dem außerstädtischen Südwestkirchhof Stahnsdorf darstellte. Hier wurden viele Berliner bestattet, da die Kapazität der innerstädtischen Friedhöfe nicht ausreichte. Heute finden auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf  wieder Beisetzungen statt, vor allem haben sogenannte "Baumbestattungen" zugenommen.

Im Volksmund hat sich der Name "Dark"--Brücke eingebürgert.Über die Friedhofsbahn - auch Lindenbahn genannt - gibt es im Internet zahlreiche Berichte, es lohnt sich zu googeln, falls man an der Historie interessiert ist. Unter den Fotos im FlickR-Album habe ich nach entsprechenden Recherchen ebenfalls einige Kommentare und Erläuterungen gepostet.








Hier noch einige Informationen aus dem Web zur ehemaligen Wasser-GÜSt:  1981 - Eröffnung der Grenzübergangsstelle Teltowkanal
"Das deutsch-deutsche Transitabkommen führt auch zur Wiedereröffnung des Teltowkanals und zum Ausbau des Mittellandkanals. Am 20. November 1981 wird die GÜSt am Teltowkanal (Wasser-GÜSt- Dreilinden/Kleinmachnow) in Betrieb genommen. Monatlich werden an der
GÜSt rund 350 Schiffe (Stand 1987) durchsucht, bevor sie passieren dürfen. Einen Grenzdurchbruch soll ein Stahlseil mit Kettennetz verhindern, das vor dem Schiff hochgezogen werden kann.

Von der Wasser-GÜSt in Dreilinden sind der Kontrollturm und Teile des Abfertigungsgebäudes erhalten. Auf dem Gelände befindet sich heute ein Campingplatz mit Hotel. Die ehem. Grenzgebäude werden vom Campingplatz genutzt."



Anmerkung von mir:
Bei meinem ersten Besuch am 14 Juni 2011 wirkte der Campingplatz nicht sehr einladend und hatte sogenannten "Ost-Charme". Das äußere Erscheinungbild sowie Rezeption, Gaststätte und Biergarten sieht jetzt jedoch wesentlich besser aus und macht inzwischen einen guten Eindruck. Die Zahl der Campinggäste hat auch zugenommen, die Hotelpreise sind ebenfalls moderat.


Die Verkehrsanbindung hat sich hier ebenfalls verbessert, es gibt eine Buslinie in der Nähe, mit der man problemlos nach Kleinmachnow bzw. Berlin-Zehlendorf gelangt. 


21 September 2019

Die Heilandskirche am Port von Sacrow, Moorlake und Krugshorn

Die Heilandskirche am Port von Sacrow
Heilandskirche /  Church of the Redeemer

Südlich des Potsdamer Ortsteils Sacrow steht am Havelufer die Heilandskirche am Port von Sacrow, auch einfach Heilandskirche oder Sacrower Kirche genannt. Die aufgrund ihrer Lage und ihres Stils außergewöhnliche Kirche wurde 1844 errichtet und hat eine besondere Geschichte während der deutschen Teilung aufzuweisen.


Einige Links dazu:

Wikipedia DE

Wikipedia EN
Chronik der Mauer Sacrow/Kladow



Moorlake und Krugshorn
Moorlake ist eine Havelbucht im Südwesten Berlins. Motorboote gibts keine, daher ist es hier schön ruhig. Das Wirtshaus Moorlake schaut auf eine über 100jährige Tradition als beliebtes Ausflugsziel der Berliner und Potsdamer zurück. Der Wanderweg an der Havel entlang bis Krugshorn ist an Wochenende sehr belebt, auch gibt es hier viele Radfahrer. Es lohnt sich jedoch, am Krugshorn hat man einen schönen Blick hinüber zur Heilandskirche Sacrow über die sehr schmale Stelle der Havel.




Die BERLINER ZUNGE schreibt dazu:
Eine bayerische Verirrung, Moorlake

Wandert man durch den Schlosspark Glienicke unten an der Havel entlang, steht man plötzlich vor einem bayerischen Landgasthof: Riesiger Biergarten, Fachwerk, geschnitzter Holzbalkon.

Seit über 260 Jahren steht die bayerische "Verirrung" am Havelstrand. Erbaut wurde die "Moorlake" 1840 im Auftrag von König Friedrich Wilhelm IV. zu Ehren seiner aus Bayern stammenden Gattin Elisabeth von Wittelsbach. 1896 verpachtete der Königshof die Moorlake als Gaststätte. Bis 1918 reservierte man aber die obere Etage des Gastraums ausschließlich für die Hohenzollern und ihre Gäste.

Heute darf man überall speisen. Die Küche ist nichts Besonderes, gutbürgerlich, schmackhaft: Schweinebraten mit Rotkohl und Klößen (11,80 Euro) oder Kohlroulade mit Salzkartoffeln (11,80 Euro). Dazu ein kräftiges Köstritzer Schwarzbier (3,20 Euro).

An Sonn- und Feiertagen brummt hier der Bär, und das Personal ist leicht überfordert. Doch man sitzt wunderschön mit Blick auf die Havel. Die Moorlake ist auf jeden Fall einen Ausflug wert!

10 Mai 2019

Albert Hammond & Band, Nikolaisaal Potsdam - 10 May 2019

Vorschau aus den POTSDAMER NACHRICHTEN:

Eine Legende im Nikolaisaal

Albert Hammond & Band, Nikolaisaal Potsdam - 10 May 2019
Schon ganz sicher die Herzen der Zuhörer hat Albert Hammond gewonnen. Heute kommt die Popstar (wieder) nach Potsdam. Im Nikolaisaal wird er ab 20 Uhr sicher auch seine großen Hits spielen - so wie er es vor fast genau zwei Jahren auch schon getan hat.



My brief review:  Albert Hammond at Potsdam

Albert Hammond & Band, Nikolaisaal Potsdam - 10 May 2019
Fantastic night at Nikolaisaal Potsdam with Albert Hammond and excellent band. The gig started on time, no interval, more than 2 hours pure music in a nice ambience. A great crowd was singing along to all those wonderful songs Albert wrote for so many famous artistes. At a certain point people couldn't help but jump to their feet and dance away. Albert thanked us more than once for being so appreciative. After several encores they closed the show with 'The air that I breathe' he had written for the Hollies in the Seventies.

No setlist this time but all his hits were played incuding some I hadn't heard in awhile. Couldn't think of a better way to spend a Friday night.



15 April 2019

Klein-Glienicke am Stadtrand Berlins mit seinen Besonderheiten


https://flic.kr/s/aHsjwBZnp6

Klein-Glienicke am Stadtrand Berlins

Mit dem Ort Klein-Glienicke hat es eine besondere Bewandnis. Ortschaften und Ortsteile mit dem Namen 'Glienicke' gibt es in und rund um Berlin ca. siebenmal in allen Varianten. Klein-Glienicke grenzt an Wannsee im Bezirk Zehlendorf und hatte unter der deutschen Teilung besonders zu leiden. In der Zeit der DDR war Klein Glienicke Sperrgebiet und ragte als zur DDR gehörig nach West-Berlin hinein. Es gab nur einen einzigen Zugang für DDR-Bürger zum Ort (mit Sondergenehmigung), und zwar von Potsdam/Babelsberg/Nowawes aus über die 'Allee nach Glienicke' und dann über die schmale Parkbrücke in den Ort hinein. Eine weitere Besonderheiten ist die Dauerausstellung "Hinter der Mauer", da hier der Grenzverlauf besonders dramatisch verlief. Ausserdem gibt es im Ort einige Schweizerhäuser.  Auch die Klein-Glienicker Kapelle hat ihre eigene Geschichte, ein Besuch lohnt sich.


http://www.flickr.com/photos/gudrunfromberlin/6232279532/in/set-72157627740503237/
Friedhof Klein-Glienicke alter und neuer Teil:

Auch mit diesem Friedhof  (beide Teile) hat es eine besondere Bewandnis. Ein netter Ortsansässiger, den ich am Friedhof traf, erzählte mir eine Menge Wissenswertes und Erlebnisse aus eigener Erfahrung. Die Fotos im Album betreffen beide Teile des Friedhofs, der alte liegt außerhalb der roten Backsteinmauer gegenüber dem Zugangsweg und ist in einem erbarmungswürdigen Zustand. Wenn man die Augen offenhält, findet man noch Betonpfähle und andere Überbleibsel der DDR-Grenzbefestigungen im Unterholz, da sich die Friedhöfe zu Zeiten der dt. Teilung mitten im Grenzgebiet befanden. Auf dem alten Teil des Friedhofs wurde übel abgehaust, viele Gräber sind gar nicht mehr als solche zu erkennen. Privatleute in Eigeninitiative versuchen von diesem Friedhof zu retten, was noch zu retten ist.

Der neuere Teil des Friedhofs liegt hinter der Backsteinmauer. Man muss links in einen Seitenweg gehen, um die Eingangspforte zu finden. Auch auf dem neueren Teil befinden sich noch verwahrloste Ecken, besonders in der Nähe der Königsallee zum ehemaligen Grenzzaun, wo Grabsteine übereinander geschichtet wurden, die teilweise nicht mehr zuzuordnen sind.

Nachtrag:  Im April 2019 habe ich die Friedhöfe erneut besucht, da sah es schon sehr viel besser aus. Offensichtlich wird auch der alte Teil wieder gepflegt. Die wenigen noch vorhandenen Grabstätten nachten einen geordneten Eindruck, und auch Geröll und andere Ablagerungen waren verschwunden.


Einige bekannte Persönlichkeiten, die hier begraben sind:
  • Franz KLINDER (1864-1934)
    (Bekannter Babelsberger Fabrikant, Inhaber der ersten mechanischen Netzfabrik in Deutschland; stellte Netze für die Hochsee- und Binnenfischerei her. Die Produktion fand seit 1897 im Fabrikneubau in Neubabelsberg statt, wo Klinder bis zu 200 Mitarbeiter beschäftigte.)
  • Otto LIPMANN (1880-1933)
    Psychologe, gründete 1906 zusammen mit William Stern (1871-1938) in Neubabelsberg, Kaiserstraße 12,  das erste experimentalpsychologische Institut, das „Institut für angewandte Psychologie und psychologische  Sammelforschung“, das von Lipmann privat geführt wurde. 1912 wurde das Institut nach Klein-Glienicke verlegt und dort von den Nationalsozialisten geplündert und verwüstet; Lipmann starb kurz darauf.)
  • Carl STILLER
    (Bekannter Berliner Schuhfabrikant; wohnte in der damaligen Kaiserstraße 45. Auf seiner Grabstelle steht das schönste und größte Relief des Friedhofs.)
  • Rudolf MENCKHOFF (1857-1928)
    (Besitzer mehrerer Grundstücke in der jetzigen Virchowstraße; wohnte später in dem von Emanuel Heimann erbauten Haus Domstr. 1. Sein Sohn, der noch vielen Potsdamern bekannt ist, praktizierte als Orthopäde in einem der Hillerbrandtschen Häuser in der Breiten Straße in Potsdam.)
  • Carl ZAAR (1849-1924)
    (Architekt, Mitarbeit im Büro der Architekten Böckmann & Ende, beteiligt an den Bauten für den Zoologischen Garten Berlin. Als selbständiger Architekt entwarf er u.a. das Aquarium für den Zoo Berlin. Zaar wohnte in der Villenkolonie Neubabelsberg in der damaligen Kaiserstraße 33.)
  • Berthold KOERTING (1885-1930)
    (Architekt, Gartenarchitekt und Keramiker, gründete die Oranienburger Werkstätten; seine Vorliebe für Wildpflanzen führte ihn mit Karl Förster zusammen. Gestaltete in Neubabelsberg den Reformgarten für den Zeitungsverleger Edwin Redslob. Außerdem arbeitete er mit dem bekannten Architekten Peter Behrens zusammen.)
  • Gräfin Hedwig RITTBERG (1839-1896)
    (Gründete am 1.10.1875 in Berlin den „Hilfsschwestern-Verein“, der 1882 als öffentliche Wohlfahrtseinrichtung von Kaiser Wilhelm I. anerkannt wurde. 1898 gliederte sich die Schwesternschaft dem Roten Kreuz an und nannte sich von da an „Gräfin Rittberg-Hilfsschwestern-Verein“. Der Verein besaß in Neubabelsberg in der damaligen Kaiserstraße ein eigenes Alters- und Erholungsheim für Schwestern.)

18 April 2017

Albert Hammond & Band, Nikolaisaal Potsdam - 18 April 2017

Albert Hammond & Band, Nikolaisaal Potsdam - 18 April 2017Albert Hammond, Nikolaisaal Potsdam
Band Members:
Albert Hammond, git, voc.
David Paton, Bass
Dave Stewart, Drums
Irvin Duguid, Keys/Guitar
Calais Brown, Guitars

Finally, I managed to catch Albert Hammond almost at my doorstep. Booked last minute and sat on the gallery, but a good sight was guaranteed due to the shape of the building. Also the seats were very comfortable which made things even better. I noticed that almost every seat was taken. Photos were only allowed during the first two songs, I managed to take a few but towards the end security wasn't too tight anymore and some more quick shots were possible.

Albert was in good spirits, the stage in the medium-sized venue offered much space for the band. The setlist provided
a good mixture of old and new songs and of course all the warhorses were played which everybody knew and sang along. Albert didn't tell as many stories as at earlier gigs but played song after song non-stop without a break and did his usual round rubbing shoulders
and shaking hands with people in the audience, even was given flowers by some fans which he really appreciated.

N
o one remained sitting when the show got into the final stage, standing ovations until the band gave a 2nd encore which was 'The air that I breathe' a song Albert wrote for The Hollies. Someone let me copy the setlist but not all the songs were played, definitely not the Spanish ones on the 2nd sheet (and no 'Rebecca'').
Thanks to Albert Hammond and brilliant band for a fantastic night !


05 Juli 2014

Stadtwerkefest Potsdam 2014 (UB40 and Tom Jones)

Das Stadtwerkefest Potsdam bot auch 2014 wieder ein hochkarätiges Drei-Tage-Bühnenprogramm mit Klassik am Freitag, Pop und Rockkonzerten mit prominenten Bands und Musikern (Tom Jones, der "Tiger" aus Wales, und UB 40 live & for free in Potsdam!), und zum Abschluß einen Familiensonntag.
Great Saturday night at Stadtwerke Festival Potsdam, Neuer Lustgarten, with UB40 and the one and only Sir Tom Jones as headliner. Fantastic music on a hot summer night and all for free. I posted some newspapier articles below which say it all, no further comments necessary. A great night !



https://flic.kr/s/aHsjZGY9Be
UB40 auf dem Stadtwerkefest Potsdam - 05 Juli 2014
Members:
Duncan Campbell, Robin Campbell, James Brown, Earl Falconer, Norman Hassan, Martin Meredith, Tony Mullings, Laurence Parry & Brian Travers.



https://flic.kr/s/aHsjZNbtUs

Tom Jones auf dem Stadtwerkefest Potsdam - 05 Juli 2014  (Headliner)
Fantastic voice. Tom was in great shape, his extraordinary voice took everybody by storm, even younger people who had not experienced his heydays. Of course he did his warhorses DELILAH, IT'S NOT UNUSUAL, SEX BOMB - but he also surprised me by doing some great Tom Waits stuff. Also, he was in the mood to talk. Besides telling stories from the old days he did not forget to mention his new album as well as other upcoming projects.


Links:
Märkische Allgemeine: Tom Jones und UB40 rocken Potsdam
Märkische Allgemeine: Interview mit Tom Jones



12 Mai 2013

Kleine Weberhäuser in Alt-Nowawes (heute Potsdam-Babelsberg)


Kleine Weberhäuser in Alt-Nowawes

Wikipedia gibt dazu folgende Auskunft:
"Nowawes war der Name einer Ortschaft östlich von Potsdam auf dem Gebiet des heutigen Stadtteils Babelsberg, die von Friedrich dem Großen als Kolonie für wegen ihres Glaubens verfolgte evangelische Spinner und Weber aus Böhmen direkt neben dem alten Rundlingsdorf Neuendorf angelegt wurde. Ziel des Königs war die Errichtung einer Seidenweberei. Auf einem dreieckigen Grundriss entstanden an mit Maulbeerbäumen (als Grundlage für die Seidenspinnerei) bepflanzten Straßen kleine Weberhäuser."

"1759 erhielt Nowawes den Status als „Dorf“. Es hatte damals 681 Einwohner. Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein blieb Nowawes ein Weberdorf, in dem zeitweilig sehr ärmliche Verhältnisse herrschten. 1904 wurden die bis dahin selbständigen Dörfer Neuendorf und Nowawes zusammengeschlossen; 1924 wurde Nowawes Stadt und 1938 mit der Villenkolonie Neubabelsberg zur Stadt Babelsberg zusammengelegt. Der alte Name verschwand, heute erinnert lediglich die Straße „Alt Nowawes“ an den Namen. 1939 wurde Babelsberg nach Potsdam eingemeindet." (gekürzt)

PS: Nowawes ist eine Abwandlung des tschechischen Nová Ves und bedeutet ‚neues Dorf‘.

28 November 2012

Jüdischer Friedhof Potsdam, Puschkinallee - 28 Nov 2012


Jüdischer Friedhof Potsdam, Puschkinallee - 28 Nov 2012

Der Jüdische Friedhof liegt in der Nauener Vorstadt von Potsdam, nördlich der Kolonie Alexandrowka am Fuße des Pfingstberges. Er kann nur zu bestimmten Öffnungszeiten besucht werden. Eine detaillierte Beschreibung mit Öffnungszeiten usw. findet man unter Potsdam-ABC. Der Friedhof liegt sehr schön und ist definitiv einen Besuch wert (nur nicht bei Regenwetter, das leider bei meinem Besuch herrschte).



Alemannia Judaica:
"Zur Geschichte des Friedhofes: Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden zunächst in Berlin beigesetzt. 1743 schenkte Friedrich II. den in Potsdam lebenden Juden ein Stück Land zur Anlage eines Friedhofes. Im Oktober 1743 konnte er eröffnet werden. 1801 wurde er mit einer festen Mauer umgeben (repariert/erneuert in den Jahren 1806, 1810, 1822, 1827 und 1835/36). Dazu ist eine einfache Leichenhalle erstellt worden (ersetzt durch Neubauten 1856 und 1881). Der Friedhof wurde mehrfach erweitet, zuletzt 1910 bis 1912. Damals wurde auch die bis heute bestehende Friedhofshalle erbaut (Architekten Bornstein und Kopp). Die Friedhofsfläche umfasst etwa 100 ar, wobei nur etwa die Hälfte der Fläche belegt ist. Der Friedhof ist insgesamt gut erhalten.

Aus dem 18. Jahrhundert sind noch zahlreiche Steine vorhanden, darunter auch der älteste Grabstein für die am 25. Februar 1743 hier beigesetzte Frau "Edel". Auch die Gräber und Grabsteine vieler bekannter jüdischer Persönlichkeiten der Stadt sind erhalten. Insgesamt wurden im Zusammenhang mit einer Dokumentation von ca. 1990 522 Grabstätten gezählt. 1992 wurde der Friedhof durch ein dreiwöchiges Workcamp von Jugendlichen aus fünf Ländern hergerichtet.

Der Friedhof war bereits des öfteren Ziel rechtsradikaler Anschläge. U.a. fanden im Jahr 2000 zwei Anschläge statt. Anfang Januar 2001 wurde ein Brandanschlag auf die Friedhofshalle durchgeführt.
In Presseberichten vom Dezember 2011 (Artikel in der "Märkischen Allgemeinen" vom 13. Dezember 2011 "Bald kein Platz für Gräber / Trauerhalle wird saniert", Link zum Artikel) wurde mitgeteilt, dass der Friedhof in absehbarer Zeit voll belegt ist. In Potsdam wurden in den vergangenen Jahren nicht nur Beisetzungen von Toten aus der Stadt, sondern auch aus Königs Wusterhausen, Brandenburg (Havel) und Bernau vorgenommen. Durchschnittlich waren dies zehn Beisetzungen pro Jahr (bei steigender Tendenz auf Grund der Demographie). Da höchstens noch ca. 80 Gräber angelegt werden könnten, dürfte der Friedhof in etwa fünf Jahre (ca. 2016) voll belegt sein. Eine Erweiterungsfläche wurde zunächst im Areal zwischen Puschkinallee, Nedlitzer Chaussee und der Straße "Am Pfingstberg" für möglich gehalten.
2011/12 wurde die Kuppelhalle (Trauerhalle) des Friedhofes saniert.


Neuer jüdischer Friedhof im Bereich des kommunalen Friedhofes (ab 2012). 
Nach Informationen vom Juni 2012 (Artikel in der "Märkischen Allgemeinen" vom 12. Juni 2012 "Stadt will jüdische Gräber auf kommunalem Friedhof einrichten", Link zum Artikel) wird ab August 2012 eine rituelle Beisetzung von jüdischen Verstorbenen auch auf dem kommunalen Friedhof möglich sein. Dafür ist ein Bereich im westlichen Teil des Friedhofes in der Heinrich-Mann-Allee vorgesehen, in dem bisher keine Beisetzungen stattgefunden haben. Bis zu den ersten Beisetzung muss die Fläche planiert und mit Hecken und Sträuchern bepflanzt werden."




Links:
Wikipedia, DE
Der jüd. Friedhof Potsdam



24 November 2012

Weihnachtsmarkt in historischer Potsdamer Innenstadt

Weihnachtsmarkt in historischer Potsdamer Innenstadt

Blauer Lichterglanz in der historischen Mitte

22. November bis 27. Dezember 2012 in der historischen Innenstadt

Ein blauer Lichterglanz erfüllt Potsdam mit weihnachtlicher Stimmung in der Brandenburger Straße und auf dem Luisenplatz. Der zentrale historische Weihnachtsmarkt mit Märchenbühne und Freilufteisbahn begeistert seit Jahren die ganze Familie. Auch die vielen Geschäfte, Boutiquen, Galerien, Cafés und Restaurants inmitten des bunten Weihnachtstreibens laden zum Bummeln durch die historische Potsdamer Innenstadt.


Familienprogramm auf dem Luisenplatz
Märchenzeit mit Erzählungen und interaktiven Spielen auf der Märchenland-Bühne
täglich 17 Uhr

Schlittschuhlaufen auf der Kunsteisbahn
täglich 10-21 Uhr

8. Dezember: Lange Nacht der Nikoläuse
Die Stände und Geschäfte in der Innenstadt bleiben bis 22 Uhr geöffnet.

21. Dezember: Hochseiltanz Shows
Kunststücke des jüngsten Hochseilartisten Europas, Dean Schmidt

Eintritt frei