Guitarist, singer, Blueswoman,
trumpet player and composer.
30.09. Eberswalde, Helle Stunde
Band:
Carly Quiroz - keys
Igor Prjahin - dr
Manuel de Villiers - b
Dies ist ein privater Blog, der sich überwiegend mit Konzertberichten und Musik-News meiner Lieblingsbands, Tourdaten und Fotos befasst. Darueber hinaus enthält er Berlinerisches und eine Mixtur aus diesem oder jenem - eben MISCHMASCH.
Guitarist, singer, Blueswoman,
trumpet player and composer.
2027
22.05.2027 DE-Potsdam, Lindenpark
Gestern drehten sie sich im Wind .... die Flügel der Historischen Windmühle von Sanssouci - zur Freude unserer kleinen Besucher aus USA, die sich voller Begeisterung auch das Innere der Mühle anschauten, die Wendeltreppen hinaufkletterten und auch vor der schmalen Stiege zur Mühlentechnik hoch oben nicht halt machten.
Die Mühle steht gleich vis-à-vis des Schlosses Sanssouci, hier wird mit Windkraft auch heute noch Getreide
gemahlen. Erfreulich zu sehen, dass der Zutritt wieder ohne Enschränkungen möglich und der Mühlenladen wieder gut sortiert war, hier kann man
frischgebackenes Brot, Mehl und andere Erzeugnisse kaufen nach der langen Abstinenz während Corona. Aufgefallen sind mir die vielen Touristengruppen aus Fernost.
Ein schöner Abschluss eines erlebnisreichen Tages im Park von Sanssouci.
Der Eintritt zur Mühle wurde geringfügig angehoben, ist jedoch immer noch tolerierbar - ein kleiner Obolus, der zum Erhalt der Mühle verwendet wird und den man leicht verschmerzen kann. Ermäßigungen sind auch möglich, diese sind an der Kasse beim netten Personal zu erfragen.
Für unseren kürzlichen Spaziergang - es war schon mehr eine Wanderung - durch den weitläufigen Park von Sanssouci
hatten wir uns einen heißen Tag ausgesucht. Obwohl wir frühmorgens
aufbrachen, war es bereits um die Mittagszeit nur noch im Schatten
auszuhalten.
Da boten die Römischen Bäder mit dem Maschinenteich, den vielen Weinreben und den Innenräumen willkommene Abkühlung.
Eine Kurzbeschreibung von Museumsportal-Berlin.de:
"In unmittelbarer Nähe zu Schloss Charlottenhof liegt, eingefügt in Lennés Landschaftspark, die Gebäudegruppe der Römischen Bäder. Sie entstand 1829–1840 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel und Ludwig Persius. Kronprinz Friedrich Wilhelm, der spätere Friedrich Wilhelm IV., fertigte Zeichnungen dafür an."

Um alles zu sehen, benötigt man mindestens einen Tag, trotzdem schafft man es kaum, da sich der Park über eine weite Fläche erstreckt. Auf jeden Fall sollte man gut zu Fuß sein, möglichst bequeme Sportschuhe tragen und nicht vergessen, bei warmem Wetter etwas zu trinken mitzunehmen. 
Als Stammbahn wird diese Bahnstrecke bezeichnet:
Teilstück Berlin–Potsdam der Bahnstrecke Berlin–Magdeburg
Ein Ausflugtipp den man zu Fuß, oder auch zu Rad machen kann. Eine Tour
entlang der Stammbahn, die von Potsdam, über Zehlendorf zum Potsdamer
Platz führen soll. Die Natur hat mittlerweile die Oberhand gewonnen, was
nun bald vorbei sein soll.
Übernommen von örtl. Archiven: "Die erste Eisenbahn Preußens von 1838. Sie führte von Berlin nach Potsdam, ohne den heutigen Umweg über Wannsee. Der größte Teil der Strecke ist heute in Betrieb (von Yorckstraße bis Zehlendorf und von Griebnitzsee bis Potsdam). Aber das Stück dazwischen - über Düppel - ist teilweise verschwunden.
Nach 1945 wurde die Strecke nicht wieder in Betrieb genommen, zumal die Trasse dreimal, nach dem Gebietsaustausch Bernhard-Beyer-Straße sogar fünfmal, die Stadtgrenze kreuzte. Alle Züge fuhren über Wannsee. Lediglich das kurze West-Berliner Stück Zehlendorf - Düppel wurde seit 1948 als Stich von der S-Bahn bedient. Denn zwischen Düppel und Griebnitzsee lag die Strecke genau auf der Zonengrenze von DDR und West-Berlin. 1961 wurde die Strecke von "DDR-Organen" zur Grenzbefestigung umgebaut."
Nach Aussage der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vom 28.8.2003 werde der Abschnitt der "Stammbahn: Zehlendorf -Düppel/Kleinmachnow" als Regionalbahn-Trasse in Berlin freigehalten.
Länge Zehlendorf - Düppel (S-Bahn): ca. 2,2 km
Länge Düppel - Griebnitzsee (Fernbahn): ca. 7,2 km
Wo heute die Bernhard-Beyer-Str. zur ehemaligen West-Berliner Exklave Steinstücken führt, kreuzte einmal die Stammbahn. Die Straße wurde erst 1972 nach einem Gebietsaustausch mit der DDR gebaut.
Spuren der ehemaligen "Friedhofsbahn"
Über die Friedhofsbahn - auch Lindenbahn genannt - gibt es im Internet zahlreiche Berichte, es lohnt sich zu googeln, falls man an der Historie interessiert ist. Unter den Fotos im FlickR-Album habe ich nach entsprechenden Recherchen ebenfalls einige Kommentare und Erläuterungen gepostet.
Albert Hammond, Nikolaisaal Potsdam