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22 Dezember 2025

RIP Chris Rea

 

Chris Rea (Christopher „Chris“ Anton Rea )
ist am 22.12.2025 im Alter von 74 Jahren verstorben ist😭.
Derzeit ist sein Song "Driving Home for Christmas" passend zur Saison sehr oft im Radio zu hören.
2012 habe ich Chris & Band im ICC Berlin gesehen. Die Kritiken zu dem Konzert waren gemischt, ich erinnere mich, dass es nur langsam in Gang kam, nach einiger Zeit jedoch brach der Bann und das Publikum war überwiegend begeistert.

RIP Chris, seine Musik und die rauchige Stimme bleiben unvergessen.



04 Februar 2012

Chris Rea & Band, ICC Berlin - 04 Feb 2012

DER TAGESSPIEGEL (Bericht kann mit sozialen Netzwerken geteilt werden)
06.02.2012 00:00 Uhr Von H. P. Daniels

Steinige Wege

Besser da denn je: Chris Rea im ICC. 

In der Rockmusik gibt es kaum einen schlimmeren Terminus als „Kuschelrock“. Diesem Genre zugeschlagen zu werden, hat etwas geradezu Beleidigendes für einen aufrechten Rock’n’Roller. Wer als „Schmuserocker“ abgestempelt wurde, ist bei der ernsthaften Rockgemeinde unten durch, wird dem seichten Mainstream zugeordnet. Wie seit Jahren der vor allem in den 80er-Jahren mächtig erfolgreiche Chris Rea. Doch das völlig zu Unrecht. Wenn auch sein Publikum im fast ausverkauften ICC nicht danach aussieht, der englische Sänger, Gitarrist und Songschreiber aus Middlesbrough ist ein echter Rocker und Bluesmann.

Knochig steht er da in Jeans und dunklem T-Shirt, mit kurzen schwarzen Haaren und gestutztem Bart, lässt seine Italia-Maranello-Gitarre kreischen unterm Bottleneck zum schwer vorwärts achtelnden Boogie, und schottert mit tiefer Stimme: „Come on and take me down that last open road."

“Es klingt roher und lebendiger als auf seinem jüngsten Album „Spirito Santo Blues“. Der 60-jährige Rea lässt die Gitarre flöten und pfeifen mit Slide, Fingerpicking und gleichzeitig gedrehtem Lautstärkeregler – ein exquisiter Gitarrist.

Sandig knarzt er „Where the blues come from“, fällt in einen lässigen Reggaerhythmus und in seinen schwer bejubelten Hit „Josephine“ aus dem Jahr 1985. Flankiert wird er von den Keyboardern Neil Drinkwater und Max Middleton mit tinkelnden Pianoklängen, röhrenden Hammond Sounds und jazzelndem Fender Rhodes. Den Rücken stärken ihm rhythmisch Silvin Marc und Kurt Rust mit Bass und Schlagzeug sowie der irische Gitarrist Anto Drennan. Eine feine, unaufdringliche Band. Es fankt und funkt.


Und dann wird es richtig brillant: „Stony Road“ ist ein langer, düsterer Blues auf einem einzigen monotonen Akkord – voll brütender Angst, schreiendem Schmerz und einem leuchtenden Hoffnungsschimmer am Ende des Tunnels. „Me and Katie we go dancing down the stony road ...“: Der ergreifende Song geht zurück auf Reas Krankenhausaufenthalt wegen einer schweren Krebserkrankung. Eine tapfere jugendliche Leidensgenossin hatte damals zu ihm gesagt: „Wir tanzen jetzt beide auf einer steinigen Straße.“ 2006 ging der gesundheitlich schwer angeschlagene Rea auf Abschiedstour. Doch zwei Jahre später meldete er sich zurück. Er konnte es nicht lassen, musste zurück auf die Bühne, musste spielen, vielleicht seine beste Therapie.

Heute tanzt er sichtlich genesen, wenn auch die Narben der Vergangenheit in seiner Musik hörbar bleiben. Sowie ein paar schöne Erinnerungen an die Gitarristen Peter Green und Ry Cooder und vor allem die Rolling Stones. Der Song „Stainsby Girls“, auch ein Hit von 1985, beginnt als ruhige Ballade, entwickelt sich zu bullerndem Boogie und mündet in knalliges „Brown Sugar“-Geriffe. Ein tänzelnder Chris Rea schießt knatternde Akkorde aus einer roten Stratocaster in den Saal, spielt das „Lied vom Tod“ als Intro zu „Road To Hell“, hängt noch drei leichtere Zugaben dran und verlässt nach knapp zwei Stunden unter tosendem Jubel sichtlich glücklich die Bühne. Doch, er ist ein echter Rocker.
H. P. Daniels

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Mein Kurzkommentar zum Gig:

Band:
Chris Rea - guitars, vocals
Kurt Rust - Drums
Neil Drinkwater - Keys
Max Middleton - Keys
Anto Drennan - Guitar
Sylvin Marc - Bass


Das mit dem 'tosendem Jubel' am Schluss habe ich etwas anders wahrgenommen. Das Publikum kam m.E. nicht so recht in Gang, was wohl auch an der Songauswahl lag. Erst beim ersten Lied der Zugabe stand man auf und wurde etwas munterer. Danach kam aber gleich wieder ein langsameres Stück ...
Nachdem die Band schließlich die Bühne verlassen hatte, blieben die Zuschauer erwartungsvoll sitzen, denn nach dem etwas überraschend wortlosen Abgang sah so aus, als sollte noch etwas kommen ...  Da nach ca. 10 Minuten  jedoch Musik vom Band und dazu die großen Lichter eingeschaltet wurden, erhob man sich schließlich und ging etwas verdutzt von dannen ....
Schade auch, dass die anderen Bandmitglieder nur kurz und knapp am Rande vorgestellt wurden.

19 Oktober 2009

Neue CD: 'The Best of Bill Wyman's Rhythm Kings'

Produktinfo (from your global m.player)

Bill Wyman, der sicherlich den meisten Musikbegeisterten vor seinem 1993 vollzogenen Austritt bei den Rolling Stones ein Begriff ist, wartet hier mit seinem Best Of Album auf.

Mit seiner All-Star Band The Rhythm Kings hat er seitdem eine beachtliche Anzahl von R&B Alben veröffentlicht. Mit von der Partie bei den Rhythm Kings waren über diverse Jahre hinweg Groessen wie Gary Brooker, Georgie Fame, Albert Lee, Andy Fairweather Low, Terry Taylor, Chris Rea, Paul Carrack, Beverley Skeete & more. Das Line-Up variiert und so haben auch Stars wie Eric Clapton und Peter Frampton hier schon Gastspiele gegeben.

Diese Best Of enthaelt die heissesten Tracks der Alben ‘Struttin’ Our Stuff’, ‘Anyway The Wind Blows’, ‘Double Bill’, ‘Groovin’ und ‘Just For A Thrill’ und nicht nur ein echter Bill Wyman Fan muss sich diese Best Of in seine Sammlung stellen.

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Monday 19th October 2009

Bill Wyman's Rhythm Kings have released a new 21-track album, including Green River and Tell You A Secret - and Bill has signed special collector slipcase editions available exclusively online.

Titled The Best of Bill Wyman's Rhythm Kings, the 21 track compilation CD album is on sale now - and is a must for both fans and collectors alike. Remastered by the famed Jon Astley, it boasts suberb sound, and includes a 24-page CD booklet featuring an exclusive interview with Bill Wyman, full track details, complete with authoritative and extensive liner notes by the respected author and rock journalist Chris Welch.

When it comes to good time R&B, played by top class musicians, you can't beat the sound of Bill Wyman's Rhythm Kings. After Bill left the Rolling Stones in 1993, the bass player set about forming his own all-star band. As well as touring the world, The Rhythm Kings released a succession of fine albums, beginning with Struttin Our Stuff in 1997. For this, newly remastered compilation CD, the hottest tracks from this debut album have been selected, along with songs from subsequent albums Anyway The Wind Blows, Groovin', Double Bill, and Just For A Thrill.

Although the line up has varied, The Rhythm Kings have always featured a stellar line up of players over the years, notably keyboard players and vocalists Gary Brooker and Georgie Fame, guitarists Albert Lee, Andy Fairweather Low, Terry Taylor and Chris Rea, vocalist Paul Carrack and blues artist Beverley Skeete. Rock legends Mark Knopfler and Peter Frampton have also jammed on some Rhythm Kings recordings.

20 Februar 1988

AIMS Gala - 20 Feb 1988



Bill Wyman & Friends.
Rolling Stone Bill Wyman formed AIMS (Ambition, Ideas, Motivation, Success) to give new bands a chance to record and perform with top artists. After a Europe-wide "battle of the bands" the finalists played in the AIMS Gala in the Royal Albert Hall, London.


Von amazon-de:
Bill Wymans Versuch, unbekannten britischen Bands auf die Beine zu helfen, kulminierte in einer von ihm 1988 organisierten Benefizgala, bei dem Chris Rea sowie eine Allstarband aus Ian Dury, Ron Wood, Eddy Grant, Phil Collins und anderen etwas zu routiniert auf der Bühne jammen. Die einzige süße Note im ansonsten faden Programm: das Duett von Elvis Costello mit Chrissie Hynde.

Im Bonusteil belustigt dafür das Rahmenprogramm mit den geförderten B-Klasse-Bands, die alle in der Versenkung verschwunden sind. Ein Benefizlangweiler, der im Schatten der großen Charity-Knaller vollkommen verblasst.