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23 Oktober 2014

Jimmy Page im Kulturkaufhaus Dussmann - 23 October 2014

Memoiren der Led Zeppelin-Legende: Buchvorstellung mit Jimmy Page

Jimmy Page im Kulturkaufhaus Dussmann, Berlin - 23 Oct 2014
Weitere Fotos im Flickr-
Album, bitte aufs Bild klicken


Anzeige von Dussmann:
Machen Sie sich bereit! Jimmy Page, Gründer und Chefdenker der Kult-Band Led Zeppelin, kommt in das KulturKaufhaus! Im Gepäck hat er die englischsprachige Neuauflage seiner fotografischen Autobiografie. Im Gespräch mit radioeins-Moderator Helmut Heimann berichtet Jimmy Page von seiner musikalischen Reise zum Weltruhm und warum er sein Leben in 600 persönlich ausgewählten Bildern erzählt. 




Mein Kommentar:
Jimmy Page kam ins Kulturkaufhaus Dussmann, um seine fotografische Autobiografie "Jimmy Page By Jimmy Page" vorzustellen. Wie vorausgesehen, war der Andrang enorm, und es war klug, mindestens 2 bis 3 Std. vorher dort zu sein, auch wenn man damit einiges Stehvermögen beweisen musste. Die Sitzplätze an der Kulturbühne waren knapp bemessen und im Nu besetzt. Man konnte jedoch an den Seiten und im hinteren Bereich stehen.

Jimmy wurde mit großem Applaus begrüßt und von RadioEins Moderator Helmut Heimann interviewt, von dem man sich gewünscht hätte, dass er weniger selbst geredet hätte und statt dessen den guten Jimmy einfach erzählen ließe .... Je länger der Abend, desto nerviger empfand ich es und stand damit nicht allein. Jimmy nahm es mit Humor, gegen die Ironie bei einigen Antworten war der Moderator offensichtlich immun. Einige Fotos aus Jimmys Bildband wurden auf der Leinwand gezeigt und von ihm kommentiert. So zum Beispiel erfuhr ich, dass er in seiner Zeit als junger Studiomusiker ca. 1961 in Berlin bei einer Aufnahme von Caterina Valente mitwirkte. Die fertige Aufnahme habe er jedoch niemals gehört. Dann ging es weiter mit Fotos und Berichten aus seiner Yardbirds-Zeit. Diese Band brachte bekanntlich die 'Holy Trinity' der britischen G
itarristen hervor (Eric Clapton, Jeff Beck, Jimmy Page - in dieser Reihenfolge). Nach einigen Musikerwechseln wurden aus der Band die 'New Yardbirds', und schließlich die Supergruppe Led Zeppelin - der Rest ist Geschichte, die jeder kennt.


Das letzte Led Zeppelin Konzert in Deutschland fand übrigens in Berlin statt, woran er sich noch gut erinnerte.
 

Dann plazierte man Jimmy an einen Tisch, und man stand mit dem Buch an, um es sich signieren zu lassen. Signieren? Nicht direkt, es wurde gestempelt. Jimmy signiert seit Jahren nicht mehr, und für diesen Anlass wurde ein exklusiver Stempel mit dem Aufdruck "Berlin 23.10.2014" verwendet.  Sobald ich mich dem Signiertisch näherte, nahm mir ein hilfreicher Dussmann-Mitarbeiter das Buch ab, schlug die zu stempelnde Seite auf und legte das Buch 'mundgerecht' Jimmy vor, nachdem er gewissenhaft meinen Kassenbon kontrolliert hatte, um sicherzustellen, dass ich es hier und heute käuflich erworben hatte!

Jimmy selbst war überaus nett und freundlich, er stand auf, "nice to meet you" und gab die Hand. Auf meine Bemerkung, dass er wegen der knappen Zeit nur relativ wenig erzählen konnte, ich jedoch gern mehr gehört hätte, erwiderte er "I have a lot more to tell" - und das glaube ich gerne. Dann noch ein kleiner Wortwechsel über seine Anfänge (ähnlich einer Unzahl von britischen Musikern) in der 2 I's Coffee Bar in Soho ("Birthplace of British Rock'n Roll"), was ihm ein Lachen entlockte und die Bemerkung, dass er damals ein sehr junger Spund von 17 oder 18 gewesen sei. Höfliches Bedanken, Verabschieden, und das wars. Ich konnte noch einige Fotos machen, die Schlange war nicht wesentlich kürzer geworden, und Jimmy stempelte fleißig weiter. 

In der Menge befanden sich wie üblich einige bekannte Gesichter, schön Uwe dort zu treffen und einige andere Musikfans, mit denen man sich austauschen konnte. Kleiner Wermutstropfen: die vielen mitgebrachten CDs, Alben, Bücher, Fotos wurden leider nicht signiert, jedoch alles in allem war es ein überaus interessanter Abend.


21 August 2012

Neil Christian & The Crusaders

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Neil Christian & The Crusaders
In his early days, Albert Lee spent a short time with Neil Christian & The Crusaders. Here is what I found on the web respectively collected over the years. Neil Christian was quite popular in Germany, so I start with some comments in German:






German:

Was haben Jimmy Page, Ritchie Blackmore, Albert Lee (~1964), Mick Abrahams (Jethro Tull) u. Nicky Hopkins gemeinsam? Sie alle spielten in den Sechzigern eine Zeitlang in der Backing Band von Neil Christian.  Neil wer? Höchste Zeit, dieses höchst originelle Rock’n’Roll Animal der frühen Sechziger wieder in Erinnerung zu rufen. Dabei feierte er gerade in Deutschland seine größten Erfolge. In England beschallte er landauf, landab unentwegt die Clubs, musste sich aber damit abfinden, dass einige seiner Singles in seiner Heimat nicht einmal veröffentlicht   wurden. Das sollte sich erst ändern, als der legendäre John Meek ihn unter seine Fittiche nahm. 1966 katapultierte ihn unentwegtes Airplay verschiedener Piratensender endlich mit "That’s Nice" auf obere Plätze der britischen Charts. Insgesamt 28 Titel von frühen Demos bis zu seinen größten Erfolgen werden unter dem Logo "That’s Nice" zu einer handfesten Compilation verschnürt, wie es sie zu Neil Christian noch nie gegeben hat.    




English:


There's no doubting Neil Christian's contributionsto the formative days of British rock. His groups included, at various times, Jimmy Page, Ritchie Blackmore, Nicky Hopkins, Albert Lee, and Mick Abrahams. As a singer and recording artist, though, he was distinctly lacking, with a rather wimpy and tentative voice, in spite of the occasional power of his backing tracks on the numerous  singles he cut between 1962 and 1968. He tried his hand at teen idol tunes, Merseybeat-ish numbers, British R&B, and bloated MOR pop, but could not overcome his fundamental lack of strong material. His earliest numbers (some produced by the legendary Joe Meek) do have a slight charm, particularly the 1963 B-side "Get a Load of This," one of the best unknown Merseybeat-style recordings, and one that features some quite good session guitar work by the still-teenaged Jimmy Page. 


Also good (and also with Page on guitar) was the uncommonly tough R&B-rock of "I Like It," though this too was buried, on a 1966 French EP. Ultimately he belonged to that peculiar British Invasion subgenre of male solo singers who had a stronger visual image than vocal chops, like P.J. Proby and Dave Berry. Christian, however, wasn't nearly as successful as either Proby or Berry, landing just one U.K. hit, the vaudevillian "That's Nice," which made number 14 in 1966. Born Christopher Tidmarsh, Neil Christian started fronting his backing group the Crusaders in the early '60s. Jimmy Page was the guitarist at the outset, but left in mid-1962 due to illness, although he would later record with Christian in the studio.

Page's replacement was  Albert Lee  (though he too only lasted a short time,  ~1964)), and other fine musicians would continue to pass through the Crusaders on their way to bigger and better things. 



THAT'S NICE - The Anthology


Christian started recording relatively quickly, making his debut on the 1962 Meek-produced single "The Road to Love"/"The Big Beat Drum," but none of his 1962-1965 Columbia releases (one, the 1965 single "Give the Game Away," was credited to Guy Hamilton) made a mark. Christian's fortunes went on the upswing after he hooked up with songwriter and producer Miki Dallon and began recording for the U.K. indie Strike Records, for whom Dallon often worked. Virtually all of his 1966-1967 singles were written by Dallon, including "That's Nice" and "I Like It." Christian couldn't follow up "That's Nice," however, and Strike went out of business in late 1967. Christian released his final British 45 for Pye in 1967, though he did better in Germany, where he released some additional tracks in the late '60s. Everything Christian released in 1962-1968 has been reissued on the CD compilation That's Nice, which also adds several unreleased recordings from the same era.


August 2012 - latest news:
This is a video, published 21 August 2012. Title: Neil Christian's guitarists - Jimmy Page, Albert Lee, Mick Abrahams & Richie Blackmore. Thanks to Jilly for drawing my attention.
Neil Christian speaking ..."Boy could he pick guitarists - gems, one after the other."










Links:


10 Dezember 2007

Led Zeppelin Reunion / One night only - ... and the Rhythm Kings performed, too - 10 Dec 2007


10 Dec 2007: 
Jimmy Page, Robert Plant, John Paul Jones and Jason Bonham (son of the band's original drummer John Bonham, who died 1980) reunited to perform onstage - one night only - as Led Zeppelin. The event took place at the O2 in Greenwich, London.

This was a charity show in tribute to Ahmet Ertegun, the late co-founder and chairman emeritus of Atlantic Records Ertegun, who signed Led Zeppelin in 1968, died last December.


The band recorded for Atlantic its entire career. Tickets fees ~£125 - allocated by ballot (unfortunately I wasn't among the lucky ones despite trying hard).

Led Zeppelin were formed in September 1968. The band consisted of Jimmy Page, Robert Plant, John Paul Jones and John Bonham (died 1980). The band announced that they would not continue without Bonham.

Having missed the gig I eventually got hold of a programme. The Rhythm Kings completely signed it for me after a later gig at The Robin, Bilston.