26 Juli 2011

A Wet Weekend in Skeggy / Lincolnshire

Auf der Fahrt nach Skegness schien die Sonne noch, jedoch als ich ankam, öffnete der Himmel seine Schleusen, und es hörte nicht mehr auf zu regnen. Skegness ist eine Kleinstadt im District East Lindsey der englischen Grafschaft Lincolnshire. Über den Ort braucht man nicht viele Worte zu verlieren, ein Seebad in UK, hat mich sofort an Blackpool erinnert, genau die gleichen gräßlichen Spielhallen und Ramschläden. Am Strand Vergnügungsparks en masse, Wildwasserbahn und der übliche Rummel ganz zu schweigen von den armen Eseln, die dort stehen und zum Kinderreiten benutzt werden .... Freiwillig Urlaub machen möchte man hier sicher nicht ... aber manchen scheints zu gefallen.

An der Grand Parade gab es viele sehr schön angelegte Rabatten mit Blumen in allen Farben. Mein Spaziergang am Strand fiel eher kurz aus und endete abrupt, als ich die vielen armen Esel sah, die die lieben Kleinen bei ihren Reitversuchen aushalten mussten. Für so etwas habe ich überhaupt kein Verständnis, die armen Langohren stehen oft stundenlang herum, ehe jemand zum Reiten kommt, und auch sonst kann einen der Missbrauch dieser Tiere zu Tränen rühren.

Fernab vom Rummel fand ich auch einige ruhigere Plätze, eine alte Kirche, den Clocktower und Pferdefuhrwerke. Für die schreckliche Stadt entschädigte mich eine nette Bleibe der etwas anderen Art, das Carmelle Hotel. Es handelt sich um einen Familienbetrieb, sehr liebe Leute, die Zimmer sind klein, aber zweckmäßig und preiswert, unten gibt es eine Gästelounge, die urig und sehr gemütlich ist. Eine Bar ist auch vorhanden, wo man spät nach Heimkommen noch einen Absacker zu sich nehmen kann ... (spät bedeutet dort allerdings nur bis ca. 23 Uhr, was für andere noch früh am Tage ist).

25 Juli 2011

Bill Wyman's Rhythm Kings, The Embassy Skegness - 25 July 2011

Bill Wyman's Rhythm Kings in Skegness
Bill Wyman's Rhythm Kings played the Embassy in Skegness on 25 July 2011 - and were just brilliant.

Line up:
Bill Wyman, bass, voc
Georgie Fame, organ, voc
Terry Taylor, guitar, voc
Andy Fairweather Low, guitar, voc
Geraint Watkins, key, voc
Beverley Skeete, voc
Graham Broad, drums, backgr voc
Frank Mead, harmonica, sax, clarinet, percusssion, voc
Nick Payn, harmonica, saxes, flute, percussion, backgr voc


The lighting was quite strange, all photos came out reddish. I've put them on black-and-white which looks much better.
Relaxed atmosphere at the theatre, and I enjoyed chatting to some hard-core Georgie Fame fans in the foyer. The band were in the mood to play, Bill looked fantastic and was in excellent shape. A lot of banter was going on between the band members causing some laughter. Andy Fairweather Low was a fine addition to the band. Georgie Fame was hilarious and even Bill couldn't help but smile away. Beverley's velvet voice put a spell on all of us. And great to see Terry Taylor in good shape again who had to miss the last tour because of his illness. Albert was missing as he was touring the USA at the same time. The setlist was changed accordingly and they all made up for it. Can't wait for their autumn tour!


Grandiose Vorstellung der Rhythm Kings in Skegness am letzten Montag. Meine Fotos habe ich wegen der übermäßig roten Beleuchtung auf schwarz-weiß gesetzt, so sehen sie halbweg annehmbar aus. Die Band war absolute Spitze. Obwohl Albert fehlte, der zur Zeit in den USA unterwegs ist, lieferten sie eine erstklassige Show ab. Sie sind halt durch und durch Profis! Andy Fairweather Low war großartig, Georgie Fame übermütig und erzählte eine Menge Unsinn, was nicht nur Bill ständig schmunzeln ließ. Schön, dass Terry Taylor nach seiner Krankheit wieder auf dem Posten und in Spitzenform war. Und über unsere Rhythm Queen Beverley mit ihrer Samtstimme braucht man keine weiteren Worte zu verlieren. Im Herbst steht die große UK-Tour der Rhythm Kings an, und ehrlich gesagt kann ich diese kaum abwarten.


23 Juli 2011

POLO ROCKS ! Hurtwood Park Polo Country Club feat. THE FACES with Mick Hucknall & Guests - 23 July 2011

Ein Gig der besonderen Art: erst ein Polomatch, später dann die FACES mit Ronnie Wood, Kenney Jones, Ian MacLagan, Mick Hucknall, Glen Matlock and Special Guests (außerdem Ronnies Sohn Jesse an der Rhythmusgitarre).
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UK NEWs:
Polo Rocks: Special Mirror offer to see The Faces at Hurtwood Polo Club

Hurtwood Park has forged the perfect summer partnership with the Chakravarty Cup  to bring together a fusion of the arts and sports comprising a High Goal Polo Match in the afternoon followed by an outdoor concert in the  evening featuring The Faces. Original members from the band’s heyday, Rolling Stone Ronnie Wood, The Who’s Kenney Jones, as well as Ian McLagan, are joined by new faces Glen Matlock of the Sex Pistols and Simply Red’s Mick Hucknall on lead vocals (plus Ronnie's son Jesse on Rhythm Guitar).

Jilly and I went to see the Faces at Hurtwood Park. It was an open-air gig, and unfortunately the weather left to be desired. The opinions about this gig are devided. There is a personal review by a Stones Fan on the IORR Board. I cannot confirm everything he says, but one thing is clear: the atmosphere was fantastic. 
POLO ROCKS
Jilly und ich waren dort und hatten einen schönen Tag, trotz des unbeständigen Wetters. Zu dem Konzertbericht des Stonesfans auf der IORR-Seite kann ich nur sagen: dieser zeigt mal wieder die unterschiedlichen Wahrnehmungen, und ich kann seine Ausführungen nicht in allen Punkten bestätigen. Der Sound war erbärmlich und Ronnie war nicht in bester Form, kein Vergleich zum Gig letztes Jahr im 100Club.

Das Schlagzeug-Solo von Kenney Jones, was der Schreiber offensichtlich nicht mochte, fand ich großartig, und es war nicht zu lang. Bei den anderen Songs war das Schlagzeug jedoch entschieden zu laut.



Ian MacLagan verdient m.E. das meiste Lob, ihm hat es richtig Spaß gemacht, auf der Bühne zu stehen. Leider war seine Stimme wegen des miesen Sounds kaum zu hören. Trotz Bemühungen der Soundleute wurde es im Laufe des Konzerts nicht besser.

Ebenso war Mick Hucknall große Klasse und gut bei Stimme, hat sich unheimlich Mühe gegeben und ist über sich selbst hinausgewachsen - bis auf einen Song, wo sie aber alle 'out of tune' waren.

Nicht zu übertreffen und absolut einmalig war die Stimmung im Polo Park, es wurde aus vollem Halse mitgesungen, gepfiffen und großzügig Applaus gespendet.

Alles in allem war es ein guter Gig, nicht mehr, nicht weniger. Bei dem hohen Eintrittspreis hätte man jedoch halbwegs pünktliche Anfangszeiten erwarten können, das war nicht der Fall, und bei dem kühlen Wetter machte das lange Warten auf dem feuchten Rasen keinen Spaß. Auf jeden Fall war es schön, den Crew Boss der
Rhythm Kings Dave South auf dem Gig zu treffen, der wie immer schwer beschäftigt und nicht sehr glücklich wegen des schlechten Sounds war, an dem aber trotz eifriger Bemühungen nichts zu verbessern war. 

Die schlechte Nachricht des Tages war: Amy Winehouse war an diesem Tag verstorben, wir hörten einige Leute auf dem Gig darüber reden und Vermutungen äußern, später auf dem Rückweg bekamen wir dann die Bestätigung übers Autoradio.


Set list (maybe not in the right order and maybe not complete):

Miss Judy's Farm
Had Me A Real Good Time
Ooh La La
Debris
I'd Rather Go Blind (dedicated to Amy Winehouse)
I Wish It Would Rain
Maybe I'm Amazed
(I Know I'm) Losing You (w/ Kenney Jones drum solo)
Cindy Incidentally
Silicone Grown
Too Bad
Around the Plynth
That's All You Need
Mona

Encores:
Tin Soldier
All or Nothing
Stay With Me



Sad Losses in July † - Amy Winehouse


Soul-Sängerin Amy Winehouse gestorben

Tragisches Ende einer hochbegabten Künstlerin: Soul-Star Amy Winehouse wurde tot in ihrer Londoner Wohnung aufgefunden. Schon lange war die Sängerin Alkohol und Drogen verfallen. Sie wurde nur 27 Jahre alt.


Der „Mirror on Sunday“ zitierte anonyme Quellen, wonach eine Überdosis Alkohol und Drogen die Ursache für den Tod der Sängerin gewesen sein sollen. Die Polizei hatte zunächst lediglich berichtet, die Leiche einer 27-jährige Frau sei im Londoner Stadtteil Camden - wo Winehouse wohnte - gefunden worden. Die Todesursache sei unklar.

Die BBC zeigte Fernsehbilder vom Haus von Winehouse, das von der Polizei abgesperrt wurde. Zuletzt hatten britische Boulevardmedien „Freunde“ der Sängerin zitiert, die sich besorgt über ihren Alkoholkonsum äußerten. Sie trinke große Mengen Wodka und werde sich zu Tode trinken, hieß es.

Musikkritiker bezeichneten Amy Winehouse als eines der größten Musiktalente der Gegenwart. Ihr zweites Album „Back to Black“ hatte sich mehr als zehn Millionen Mal verkauft. Sie heimste fünf Grammy-Awards dafür ein. Winehouse hatte im Falle eines erfolgreichen Comebacks die Veröffentlichung eines dritten Albums geplant.

Die Sängerin hatte während ihrer kurzen Karriere - vor allem seit ihrer Ehe mit Blake Fielder-Civil - wiederholt mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen. Neben Alkohol soll sie unter anderem auch Crack konsumiert haben. Vom Rauchen der Droge soll sie Lungenprobleme bekommen haben.

17 Juli 2011

John Jorgenson & Albert Lee - Telemasters Tour - 17 July 2011 at The Coach House, San Juan Capistrano, CA

17 July 2011

Gig at:
The Coach House
San Juan Capistrano, CA
33157 Camino Capistrano
A gig report by someone who attended can be found on the Guitar Lessons Forum, click here  Albert Lee & John Jorgenson at the Coach House


15 Juli 2011

Albert Lee & John Jorgenson at The Canyon Club, Agoura Hills, CA - 15 July 2011


Great illustrated review here:
Albert Lee & John Jorgenson at The Canyon Club, Agoura Hills, CA  - 15 July 2011. "Albert Lee & John Jorgenson Canyon Club, Agoura Hills, CA The other night I had the extreme pleasure of seeing guitar greats, Albert Lee a..." 
[read the complete review under the above link]


David Carr member of the ‘60’s British hit-makers, The Fortunes, passed on

von der Band The Malibooz (FB Freunde) schrieb.
Ich gebe es gerne weiter, denn wer erinnert sich nicht an die unten genannten Hits der Fortunes in den Sechzigern?

It is with great sadness that I am reporting the death of my friend and colleague, David Carr. I’m sure you’ll remember David as a member of the ‘60’s British hit-makers, The Fortunes. The Fortunes were best known for their songs, “You’ve Got Your Troubles” and “Here Comes That Rainy Day Feeling Again” as well as “Caroline” which became the theme song for the Pirate Radio Station, “Radio Caroline”.

After The Fortunes disbanded, David came to the U.S. and joined the legendary instrumental group, The Ventures. David’s powerful organ parts added a whole new dimension to the band.

I first got to know David when he was working with the Kubro Group that handled PR for The Malibooz. Some people say, “Love the art, not the artist”. David was the exception to this rule. He was everything you would hope a British Invasion Icon would be; smart, witty, friendly and gracious. The Malibooz were all very grateful when he accepted my invitation to play on our new album. (David represents The Fortunes on “Good Tonight” and The Ventures on “Venture Into The Shadows”.)

Getting to play with David was a tremendous experience but what I will especially miss will be our conversations. Every few months, I’d meet David over at Coco’s near his home in Santa Clarita. David would have a coffee, I’d have a Diet Coke and we’d split a chocolate chip cookie while we talked rock n’ roll for a couple of hours. David was in the thick of it in 1960’s London and remained connected. You can imagine the stories he had to tell. He never embellished his own contributions but his participation gave a unique perspective to a formative part of our popular culture. I only wish that I had a tape recorder going so I could share some of that with you now.

David was a true friend, someone who was always happy at whatever little successes you had, whether or not he was instrumental in them or not. I’ll think of him often.


12 Juli 2011

Ringo Starr and His All Starr Band at Tempodrom, Berlin - Photos and Reviews


Tempodrom Berlin - 12 July 2011
Die Kurzfassung: fast ausverkauft, die Anmerkungen über fast nur 'grauhaarige' Leute im Publikum, was einige Zeitungen behaupten, kann ich nicht bestätigen. Es waren sämtliche Altersklassen vertreten, und jedermann/frau fühlte sich bestens unterhalten.
Ringo war gutgelaunt, alle sangen mit, besonders natürlich bei den alten Beatles-Songs. Hervorzuheben wären noch die ausgezeichneten Deutschkenntnisse des Keyboarders Gary Wright (ehemals Spooky Tooth), seine Ansagen waren fast fehler- und akzentfrei. Alles andere ist in den Zeitungskritiken gesagt, unten ein Bericht der BERLINER MORGENPOST.

Leider wurde am Schluss hektisch abgebaut, wer auf eine Zugabe gehofft hatte, wurde enttäuscht. Die Band fuhr sofort mit einem Van davon, und die zahlreichen Autogrammjäger gingen leer aus.

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Ringo Starr and His All Starr Band sind:

Ringo Starr (drums, vocals)

Rick Derringer (guitar) - Original member of the McCoys (Hang on Sloopy) and guitarist for both Johnny and Edgar Winter. Solo work includes the 1974 album All American Boy with the hit Rock and Roll Hochie Koo (1974/#23).

Richard Page (bass) - Founding member of Mr. Mister who three major hits with Broken Wing (1985/#1), Kyrie (1985/#1) and Is It Love (1986/#8).

Wally Palmar (bass) - Original member of the Romantics who scored with What I Like About You (1980/#49) and Talking in Your Sleep (1983/#3)

Edgar Winter (keyboards/saxophone) - Multi-genre artist with a basis in the blues, Winter is remembered for the hits Frankenstein (1973/#1) and Free Ride (1973/#14).

Gary Wright (keyboards) - A member of Spooky Tooth in the late-60's and from 1973 to 1974, Wright went on to a successful solo capped by two 1976 songs that went to number 2, Dream Weaver and Love is Alive.

Gregg Bissonette (drums) - Has played in the studio and on the road with Don Henley, Ray Charles, Duran Duran, David Lee Roth and Carlos Santana.


Ringo Starr And His All Starr Band im Tempodrom Berlin - 12 July 2011
Meine Fotogalerie
(ein Klick aufs Bild
führt zum Album)







Setliste Berlin:
It Don't Come Easy
Honey Don't
Choose Love
Hang On Sloopy (Rick Derringer)
Free Ride (Edgar Winter)
Talking In Your Sleep (Wally Palmar)
I Wanna Be Your Man
Dream Weaver (Gary Wright)
Kyrie (Richard Page)
The Other Side of Liverpool
Yellow Submarine
Frankenstein (Edgar Winter)
Back Off Boogaloo
What I Like About You (Wally Palmar)
Rock N Roll Hoochie Koo (Rick Derringer)
Boys
Love Is Alive (Gary Wright)
Broken Wings (Richard Page)
Photograph
Act Naturally
With A Little Help From My Friends
Give Peace a Chance

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.... und die BERLINER MORGENPOST schreibt über den Gig:
Ringo Starr trommelt und singt im Tempodrom
Mittwoch, 13. Juli 2011 14:56 - Von Michael Pilz


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.... und hier die Kommentare der BZ über den Gig:

So lässig, so jung: Ringo Starr rockte

12. Juli 2011 23.26 Uhr, ab

Tausende überwiegend ergraute Herrschaften sangen mit, als Ringo Starr seine Hits zum Besten gab.

Kaum zu glauben, dass Beatles-Dino Ringo Starr vor ein paar Tagen seinen 71. Geburtstag gefeiert hat. Bestens gelaunt stürmte er Dienstagabend die Bühne des fast ausverkauften Tempodroms, lässig in Turnschuhen, Shirt und schwarzem Sakko. Zu Beginn zwei Evergreens fürs (überwiegend ergraute) Publikum: „It don’t come easy“ und „Honey don’t“.

Zwischendurch gab er an seine „All Starr Band“ ab, deren Mitglieder im Vergleich zu ihm um Jahre älter wirkten. Dafür wurde der Ex-Beatle stimmlich von Spooky-Tooth-Sänger Gary Wright übertroffen, der eine gefühlvolle Version von „Dream Weaver“ zum Besten gab.

Währenddessen kehrte der Starr des Abends zurück zu seinen Wurzeln und trommelte bescheiden im Hintergrund. Natürlich durften dann auch ein paar Hits der Fab Four nicht fehlen. Ringo rockte, Tausende sangen mit. Großartig!
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14.07.2011

KONZERT: Spaß hatte er offenbar  /  Doch Ringo Starrs Show war eher mau

Dieser Bericht steht in voller Länge leider nicht mehr zur Verfügung. Ohnehin ist er m.E. recht fade und etwas abfällig Ringo gegenüber gehalten.
Anmerkung von mir:  Tja die Geschmäcker sind halt unterschiedlich. Wenigstens ging dieser Kritiker mal auf die beachtliche Leistung von Edgar Winter ein. Für Wally Palmar und Greg Bissonette hat er auch noch ein paar lobende Worte übrig.


10 Juli 2011

John Jorgenson & Albert Lee at Vancouver Island Musicfest - 09 + 10 July 2011

Albert Lee & John Jorgenson played the Vancouver Island Music Festival on 09 and 10th July 2011. Their first two public shows after the show for the students at the Musicians Institute in Hollywood.


After the show John Jorgenson said:
"Fantastic time at Vancouver Island Musicfest!! Albert and I had 2 great sets, and amazing to have Rodney Crowell, Leland Sklar and David Crosby watching from the wings! Our set was between Jon Anderson from Yes and Randy Newman, 2 great distinctive voices. Also got to see friends Ronnie and Robbie McCoury and Steve Holley. Lots of fun and good music!"
Photos:

09 Juli 2011

Erste ADAC Rallye AVUS Classic Day 2 - Samstag, 09 Juli 2011


.. und weiter gehts am Sonnabend ...

Zweiter Tag der 1. ADAC Rallye AVUS Classic, wie am Vortag viel Spaß, tolle Autos, Sonnenschein (überwiegend) und eine fantastische Atmosphäre.

2nd day of the first ADAC Rallye AVUS Classic, again so much fun - great cars, sunshine and a fantastic atmosphere.

Es tauchten zahlreiche Motorsport-Freunde mit ihren Fahrzeugen auf, die nicht an der Rallye teilgenommen hatten.
Den Abschluss bildete dann noch eine lustige Isetta-Slalom, Spaß für alle war garantiert.









Einige Informationen zur Avus:
Die AVUS: Rennbahn und Versuchsstrecke, gleichzeitig erste kreuzungsfreie Autostraße, später Autobahn 'A115', Ausfallstraße der eingemauerten Berliner in den freien Westen. Die Fotos habe ich bei Besuchen im Januar 2010 und jetzt im April gemacht. Die Verwendung der Skizzen und Archivbilder ist gestattet.



Die AVUS (Automobil-Verkehrs- und Übungs-Straße) liegt im Südwesten Berlins und ist das nördliche Teilstück der Autobahn A 115. Sie führt vom Funkturm, an dem sie einen Anschluss zum Berliner Stadtring (A 100) hat, rund 9 km geradeaus durch den Grunewald bis nach Nikolassee. Bis zum April 1998 wurde die AVUS zusätzlich an bestimmten Wochenenden auch als Rennstrecke genutzt. Die Skizze zeigt die ursprüngliche Länge bis zur Spanischen Allee.





Die auf dem Gelände der Tankstelle an der Ausfahrt Spanische Allee gelegene Südkurve wurde gesperrt und die Rennstrecke verkürzt. Eine projektierte überhöhte Südkehre wurde wegen des Zweiten Weltkriegs nicht vollendet, der bereits aufgeschüttete Wall wurde nach dem Krieg von der amerikanischen Besatzungsmacht als Schießplatz genutzt. Ersatzweise wurde nun die Motorradkurve am Hüttenweg zur Südkehre, wodurch sich die Rennstrecke auf eine Länge von 8,3 km verkürzte. Die Skizze zeigt die bereits verkürzte Strecke.





Nach Ausbesserung der gröbsten Schäden wurde bereits 1951 das erste Rennen gestartet. Die überhöhte Nordkurve erwies sich jedoch weiterhin als beständige Gefahrenquelle mit spektakulären Unfällen, von denen einige tödlich endeten. Dieses Archivbild zeigt die Nordschleife mit Steilkurve, wie sie 1953 aussah.


Die Nordschleife (mit Steilkurve) aus der Vogelperspektive. Der Mercedes-Turm ist klar zu erkennen, er stand dort, wo er heute immer noch steht (Archivbild, frei zur Verwendung).
Da Steilkurven von der Motorsportbehörde der FIA generell als gefährlich und nicht mehr zeitgemäß eingestuft wurden, riss man die überhöhte Nordkurve 1967 ab, um sie erneut durch eine flache Nordkurve zu ersetzen, die mit dem Platzbedarf des neuen Autobahndreiecks am Funkturm verträglicher war.

Der Rennbetrieb schließlich 1998 komplett eingestellt. Das Foto zeigt die Einfahrt der geebneten Nordschleife mit Blickrichtung zur Tribüne, leider sehr dunkel, habe ich im Winter mit ungünstigen Lichtverhältnissen gemacht.






Die ehem. Nordschleife, ich bin mittendrauf, allerdings ist sie nicht mehr abgeschrägt, sondern wurde aufgeschüttet und geebnet.








Das Gleiche nochmal, zur besseren Jahreszeit. Der Innenraum der Nordschleife dient heute als Riesenparkplatz überwiegend für LKW.







Luftaufnahme vom Funkturm aus (Archivbild, darf verwendet werden)








Der Mercedesturm, vom oberen Parkplatz aus gesehen. Das Café drinnen ist tapeziert mit alten Rennfotos und -beschreibungen, sehr interessant. Es befindet sich genau im runden Turm, von wo man eine gute Sicht auf die Avus und die Nordschleife hat.





Hier stehe ich im Innenraum der Nordkurve. Im Hintergrund der Mercedes-Turm.









Der Mercedes-Turm an der ehem Nordschleife, dieses Mal von der Eichkampstraße aus gesehen. Foto vom April 2011.








Das, was von der Tribüne noch steht, vom Süden aus gesehen. Die Anlage ist leider verkommen und bietet keinen schönen Anblick. Jemand hatte sie gekauft und wollte sie renovieren bzw. ein Center mit Shops und Freizeitanlagen daraus machen, daraus ist jedoch bis zum heutigen Tage nichts geworden (älteres Zeitungsfoto).



30.04.2011: Die Rückseite der AVUS Tribüne vom Parkplatz der Deutschlandhalle aus gesehen.








Eingangsbereich zur AVUS Tribüne vom Parkplatz der Deutschlandhalle aus gesehen. Die Nummerierungen über den Türen sind noch vorhanden.







... ebenso der Kassenbereich.









... und die Tribüne von der Eichkampstraße aus gesehen


08 Juli 2011

Erste ADAC Rallye AVUS Classic - Fotos vom 08 Juli 2011


Zum Fotoalbum auf FlickR
bitte auf das Bild klicken


Ein Super-Freitagnachmittag auf der AVUS Nordkurve, jedermann war gut gelaunt, Sonnenschein, flotte Musik und tolle Autos, warum nicht öfter? 

90 Jahre AVUS Berlin.
Der Mythos lebt weiter.

Berlin.de schreibt:

Oldtimer-Rallye startet an Avus Nordkurve

An der Avus-Nordkurve treffen sich Oldtimer-Fans mit Freunden und Fahrzeugen. Bevor sie zur Rallye Avus Classic starten, wird erst einmal gefeiert.

Nach fast 40 Jahren Pause gibt es eine Art Neuauflage der legendären Avus Rallye. Am Wochenende vom 7. bis zum 10. Juli 2011 versammeln sich Oldtimer-Fans, Freunde des historischen Motorsports und Schaulustige am Veranstaltungszentrum in der Nordkurve der Avus in Berlin-Halensee. Am Freitag und Samstag starten die Teilnehmer mit ihren historischen Autos zu der Gleichmäßigkeitsfahrt mit Wertungsprüfungen, die insgesamt über ca. 460 Kilometer brandenburgische Straßen führt, der 1. ADAC Rallye Avus Classic.

Oldtimer-Treffen öffnet für Besucher am Donnerstag ab 15 Uhr

Bereits am Donnerstagnachmittag werden die aus ganz Deutschland anreisenden Rallyefahrer an der ehemaligen Avus-Nordkurve in Berlin-Halensee erwartet. Nach der technischen Abnahme eines jeden teilnehmenden Oldtimers findet dort ein großes Treffen nicht nur aller Beteiligten statt. Ab 15 Uhr dürfen auch alle Old- und Youngtimerfahrer mit Ihren Prachtstücken sowie Zuschauer auf das Gelände. Der Eintritt auf das Gelände ist frei, für die Oldtimer stehen Parkplätze bereit. Um 18.45 Uhr findet die offizielle Eröffnung mit einer kurzen Begrüßung durch das Vorstandsmitglied des ADAC Berlin-Brandenburg für Sport, Bernd Barig, statt.

Rallyesportler und seltene Auto-Klassiker auf der Avus Classic

Zu sehen gibt es nicht nur historische Autotypen, die bereits früher bei der Avus Rallye starteten, sondern auch einige Exoten wie ein Jensen Interceptor Convertible aus dem Jahr 1974 und ein „Weltkugel-Taunus“ aus der Wirtschaftswunderzeit- der Ford G13 Cabrio. Unter den Teams aus dem historischen Teilnehmerfeld sind u.a. der 69jährige Rallyesportler Günter Scheffel, der von 1969 bis 1972 vier Mal bei der Avus Rallye startete, mit seinem Beifahrer Klaus Welbers, der acht historische Avus-Starts hinter sich hat. Die beiden starten auf einer restaurierten Citroen DS, Bj. 1971, des Sponsors Citroen Fandrich. Auch Heidi Hetzer, Berliner Unternehmerin und erfahrene Rallye-Pilotin, fährt in ihrer Chevrolet Corvette mit.

Für die besonders an der ehemaligen Rennstrecke interessierten Besucher dürfte die Fotoausstellung mit Avus-Motiven von Stefan Melchior interessant sein, die im „Avus-Casino“, dem Veranstaltungszelt, zu sehen ist.

07 Juli 2011

Americana 2011 in Newark, UK


... man kann nicht überall gleichzeitig sein, hätte sich aber gelohnt. Gute alte Bekannte auf der Liste: Dennis Locorriere, Hayley Oliver Band, Paul Ansell's #9.


Albert Lee: Collaboration with Eve Selis Band


Albert Lee played with Eve Selis Band in San Diego on 3rd July 2011. 




Guitar icon Albert Lee plays Anthology Sunday
English six-string master to guest with San Diego's Eve Selis Band
An article by George Varga, 7:33 a.m., June 29, 2011

- full article under above link -

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Earlier gigs Eve Selis Band featuring Albert Lee:

Albert in San Diego, 13 Feb 2009
Albert Lee playing with Eve Selis Band at Anthology San Diego after winning his 2nd Grammy award. Photo by Internet friend Arlic Dromgoole. Thank you so much for sending in.



"Smiles are healthy" wrote my Internet friend Arlic when he sent me this lovely photo from the San Diego gig (13 Feb 09). Muchas gracias to Arlic.



11 October 2003. Albert Lee joined Eve Selis and the band onstage for their DVD-Release Party at the Poway Center for the Performing Arts. Photo by Ron Baker.





Links:
A Blog about Albert's contribution to Eve Selis latest album can be found here:
Albert Lee recording with Eve Selis 



06 Juli 2011

Bilder aus Frohnau


Frohnau ist ein gehobener Ortsteil im Bezirk Reinickendorf und geht aus einem Projekt Gartenstadt hervor.  Es gibt sehr viel Grün, man kann ruhig wohnen, es gibt ein kleines Zentrum mit Plätzen, an denen das örtliche Leben stattfindet, Geschäfte sind vorhanden und eine S--Bahn-Anbindung an das Zentrum ebenso.


Es gibt Baumbestand, Kiefern und Tannen sowie viele Straßen mit Kopfsteinpflaster. Von 1945 bis 1990 gehörte Frohnau zum französischen Sektor West-Berlins und war zu fast 3/4 von der Mauer umgeben. Es gab lediglich nach Süden eine Verbindung zum Ortsteil Hermsdorf.
An Freizeitangeboten hat Frohnau auch einiges zu bieten. Ein Beispiel ist das Centre Culturelle, das Veranstaltungen aller Art und jeder Musikrichtung anbietet.


Prominente aus Frohnau bzw. mit Frohnau verbunden sind u.a.:
Reinhard Mey, geboren nebenan in Schulzendorf, lebt seit vielen Jahren in Frohnau
Ursela Monn, Schauspielerin und Sängerin, in Frohnau geboren
Rainer Hunold, Schauspieler, lebt in Frohnau

Klaus Voormann, Musiker und Grafiker, wuchs in Frohnau auf
Farin Urlaub (Die Ärzte)
Bettina Wegner, Liedermacherin

Bilder aus dem ehemaligen Grenzbereich:




ehemaliger Patrouillenweg
entlang des Mauerverlaufs,
heute gerne als Radweg genutzt
unten und oben:
ehemalige Brache / Todesstreifen
zwischen den Grenzbefestigungen,
heute renaturiert