Südlich des Potsdamer Ortsteils Sacrow steht am Havelufer die Heilandskirche am Port von Sacrow, auch einfach Heilandskirche oder Sacrower Kirche genannt. Die aufgrund ihrer Lage und ihres Stils außergewöhnliche Kirche wurde 1844 errichtet und hat eine besondere Geschichte während der deutschen Teilung aufzuweisen.
Einige Links dazu:
Wikipedia DE
Wikipedia EN
Chronik der Mauer Sacrow/Kladow
Moorlake und Krugshorn
Moorlake ist eine Havelbucht im Südwesten Berlins. Motorboote gibts keine, daher ist es hier schön ruhig. Das Wirtshaus Moorlake schaut auf eine über 100jährige Tradition als beliebtes Ausflugsziel der Berliner und Potsdamer zurück. Der Wanderweg an der Havel entlang bis Krugshorn ist an Wochenende sehr belebt, auch gibt es hier viele Radfahrer. Es lohnt sich jedoch, am Krugshorn hat man einen schönen Blick hinüber zur Heilandskirche Sacrow über die sehr schmale Stelle der Havel.
Die BERLINER ZUNGE schreibt dazu:
Eine bayerische Verirrung, Moorlake
Wandert man durch den Schlosspark Glienicke unten an der Havel entlang, steht man plötzlich vor einem bayerischen Landgasthof: Riesiger Biergarten, Fachwerk, geschnitzter Holzbalkon.
Seit über 260 Jahren steht die bayerische "Verirrung" am Havelstrand. Erbaut wurde die "Moorlake" 1840 im Auftrag von König Friedrich Wilhelm IV. zu Ehren seiner aus Bayern stammenden Gattin Elisabeth von Wittelsbach. 1896 verpachtete der Königshof die Moorlake als Gaststätte. Bis 1918 reservierte man aber die obere Etage des Gastraums ausschließlich für die Hohenzollern und ihre Gäste.
Heute darf man überall speisen. Die Küche ist nichts Besonderes, gutbürgerlich, schmackhaft: Schweinebraten mit Rotkohl und Klößen (11,80 Euro) oder Kohlroulade mit Salzkartoffeln (11,80 Euro). Dazu ein kräftiges Köstritzer Schwarzbier (3,20 Euro).
An Sonn- und Feiertagen brummt hier der Bär, und das Personal ist leicht überfordert. Doch man sitzt wunderschön mit Blick auf die Havel. Die Moorlake ist auf jeden Fall einen Ausflug wert!

