Alter Jüdischer Friedhof
Große Hamburger Straße,
Spandauer Vorstadt
Dem Friedhof sollte jeder mal einen Besuch abstatten, jedoch sind die Öffnungszeiten zu beachten. Im Fotoalbum sind einige Bilder von Stolpersteinen aus der näheren Umgebung enthalten, da hier in der Spandauer Vorstadt der jüdische Bevölkerungsanteil sehr hoch war. Die Namen der Menschen zu lesen und die Orte, wo sie umgebracht wurden, ist schon sehr bedrückend, aber sinnvoll, damit unsere ehemaligen jüdischen Mitbürger und die Verbrechen, die an ihnen begangen wurden, niemals vergessen werden.
Dieser Friedhof, der heute eine Gedenkstätte darstellt, ist öffentlich zugänglich, jedoch sind die Öffnungszeiten zu beachten. Hier in der Spandauer Vorstadt (die nichts mit dem Bezirk Spandau zu tun hat, sondern im heutigen Ortsteil Mitte liegt) war der jüdische Bevölkerungsanteil sehr hoch. Die Namen der Menschen auf den zahlreichen Stolpersteinen zu
lesen mit den Orten, wo sie umgebracht wurden, ist schon sehr
bedrückend, aber sinnvoll, damit unsere ehemaligen jüdischen Mitbürger
und die Verbrechen, die an ihnen begangen wurden, niemals vergessen
werden. Einträchtig nebeneinander liegen hier jüdische Orte, das katholische St. Hedwigs-Hospital und der Friedhof der protestantischen Sophienkirche, so sollte es sein.
Die Spandauer Vorstadt wird heute gerne mit ins Scheunenviertel einbezogen
und in einem Atemzug abgehandelt. Das ist nicht ganz korrekt, denn das
eigentliche Scheunenviertel - ebenfalls mit hohem jüdischen
Bevölkerungsanteil - umfasste das Gebiet im heutigen Ortsteil Mitte
nördlich der Stadtmauer zwischen Hackeschem Markt und dem heutigen Rosa-Luxemburg-Platz.
(Für die Bildunterschriften habe ich auszugsweise Texte der Jüd. Gemeinde und Berlin.de verwendet).
.... und gleich um die Ecke:
Große Hamburger Straße
Die Kirche ist von einem seit langer Zeit nicht mehr genutzten Kirchhof umgeben, der unmittelbar nordwestlich an die Hackeschen Höfe grenzt.

