I. St. Elisabeth - Friedhof
Die erste Bestattung auf dem I. St. Elisabeth-Friedhof erfolgte 1844. Er ist ca. 2,5 ha groß und befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kapelle der Versöhnung an der Bernauer Straße.
Im Eingang wurde 1846 ein Wohnhaus für den Totengräber errichtet. Welches später der Friedhofverwaltung diente. Nachdem der Friedhof 1850 erweitert wurde, errichtete die Königliche Eisengießerei ein gusseisernes neugotisches Kreuz, welches auf der Kreuzung der Hauptalleen seinen Platz fand.
Für den Bau der Versöhnungskirche wurde 1892 das Friedhofsgelände im nördlichen Bereich verkleinert. Die Versöhnungskirche stand mit dem Bau der Berliner Mauer ab 1961 im Grenzstreifen. Ein kleiner Bereich des Friedhofs, der sich direkt hinter und neben der Kirche befand, wurde im Zuge der Grenzbefestigung aufgegeben. Die sterblichen Überreste wurden umgebettet, die Gräber eingeebnet und der restliche Friedhof nach Norden von einer Hinterlandmauer abgeschlossen.
Gräber von Persönlichkeiten:
Boegehold, Wilhelm
Erk, Ludwig Christian
Loevy, Siegfried
Wollank, Familie
Schmidt, Ferdinand
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