20 Juni 2014

Nordhafenpark mit Berlin-Spandauer Schiffahrtskanal und Umgebung


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Der 12,1 km lange Kanal verbindet die Spree mit der Havel am Tegeler See.
Oft wird der Kanal von gut ausgebauten Wanderwegen begleitet. Wichtige Stationen sind der Hauptbahnhof, das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die Gedenkstätte Günter Litfin, die Pankemündung an der Sellerbrücke, der ehemalige Nordhafen, der Westhafen, die Schleuse Plötzensee und der Volkspark Jungfernheide.

Die hier abgebildeten Bereiche war zu Mauerzeiten nur sehr bedingt zugänglich. Der Nordhafen ist eine Erweiterung des Berlin-Spandauer Schifffahrtskanals. Das Nordhafenbecken wird heute nicht mehr genutzt; die Panke (Nebenfluss der Spree) hat eine künstliche Einmündung in das Nordhafenbecken, die hölzerne Sellerbrücke führt über die Panke (ist nur für Fußgänger und Radfahrer zu benutzen) in Richtung Kieler Straße. Dies war einmal alles Mauer-/Grenzgebiet, und Spuren des Mauerverlaufs sind noch sichtbar.

Ebenso ist das gegenüberliegende Gebiet an der Heidestraße im Umbruch. Das frühere Gewerbegebiet wird umgestaltet, es entsteht ein neues Viertel, gemischt aus Wohnanlagen und Büros,

die sogenannte "Europacity". Außer der jetzt zugänglichen Kieler Brücke sind weitere Überquerungsmöglichkeiten des Kanals für Radfahrer und Fußgänger geplant. Am Anfang der Kieler Straße endet der Wedding und beginnt der Bezirk Mitte. Seit meinem letzten Besuch sind dort einige schöne Wohnanlagen (keine Hochhäuser) gebaut worden, die gut in das Landschaftsbild passen. Die Uferpromenade sieht jetzt besser aus mit viel Grün und Bänken.