13 September 2021

Rund um die Oberbaumbruecke - East Side Galerie und mehr


East Side Gallery,
Stralauer Allee,
Mühlenstrasse,
Park an der Spree

Die East Side Gallery ist ein nach Öffnung der Berliner Mauer im Frühjahr 1990 von 118 Künstlern aus 21 Ländern bemaltes Stück der Hinterlandmauer in der Mühlenstraße zwischen dem Berliner Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke entlang der Spree. Flüchtlinge waren erst sicher, wenn sie das gegenüberliegende Kreuzberger Ufer erreicht hatten. Die East Side Gallery stellt mit einer Länge von 1316 Meter die längste dauerhafte Open-Air-Galerie der Welt dar.  Die East Side Gallery ist der größte und bekannteste erhaltene Rest der Grenzanlagen der Berliner Mauer. Die eigentliche Grenze bildete an dieser Stelle die Spree. Die Galerie befindet sich an der sogenannten Hinterlandmauer, die das Grenzgebiet nach Ost-Berlin hin abschloss. (sagt Wikipedia)

PS:
Die Gallery musste mehrmals renoviert werden, da viele Touristen es nicht lassen konnten, überall ihr dummes "ich war hier"-Gekritzel zu hinterlassen.


 
Wohn- und Geschäftshaus auf ehem. Todesstreifen / u.a. Sitz der OSF Digital Germany. Der Bau des Gebäudes war lange umstritten, aber schließlich durfte es doch gebaut werden, und die East Side Gallery wurde um ein kleines Stück unterbrochen.Links:   Ein Neubau auf dem ehemaligen Todesstreifen, Bürogebäude und Lusuxwohnungen.
Proteste aus allen Teilen der Bevölkerung konnten dies nicht verhindern, die Gallery wurde jedocch hier lediglich an einer Stelle durchbrochen, um den Durchgang zum Neubau zu gewährleisten. Inzwischen haben sich die Gemüter beruhigt, das
Wohn- und Geschäftshaus (linkes Foto) ist inzwischen fertiggestellt und u.a. Sitz der OSF Digital Germany. Man muss sagen, dass der Bereich in Richtung Ostbahnhof oberhalb des Gebäudes wesentlich sauberer und gepflegter aussieht als unten an der Mühlenstraße, wo sich die Touristen tummeln. Hier jedoch kann man ungestört an der Spree sitzen und ein Sonnenbad nehmen.


Der Platz vor der ehem. O2 (Mercedes Benz Platz) ist inzwischen ebenfalls umbaut worden von Hotels, Bürogebäuden, einer Shopping Mall und Restaurants. Es wirkt auf mich nicht sehr einladend, lediglich die Springbrunnen lockern das Ganze etwas auf. Oberhalb der Oberbaumbrücke an der Stralauer Allee bis zur vielbefahrenen Elsenbrücke haben sich auf den Filetgrundstücken entlang der Spree zahlreiche Firmen angesiedelt, unter anderem das ins Auge fallende rote Gebäude von Coca Cola und das Eierkühlhaus. Das auch Eierspeicher genannte Gebäude ist heute ein Bürogebäude am Berliner Osthafen an der Stralauer Allee. Das 1929 eröffnete Gebäude diente als Kühlhaus für verderbliche Waren und ist nach einem Umbau seit Juli 2002 Sitz der Deutschlandzentrale von Universal Music..
Das Spreeufer ist jedoch frei zugänglich, und man kann am Ufer entlangspazieren oder in den zahlreichen Cafés sitzen. Der Blick über die Spree zu den Molecule Men, den Treptowers, der Hoppetosse, dem Badeschiff, der Treptow-Arena und zahlreichen Clubs Richtung Kreuzberg ist genial.