30 August 2017

Am Rosa-Luxemburg-Platz


Volksbühne am Rosa-L-Platz
oben mit Räuberrad;
unten ohne Räuberrad
im Sommer 2017

Hier befand sich das eigentliche Scheunenvietel. Als Scheunenviertel wurde das Gebiet im Berliner Ortsteil Mitte nördlich der Stadtmauer zwischen Hackeschem Markt und dem heutigen Rosa-Luxemburg-Platz (früher hieß er Babelsberger Platz) bezeichnet. Über die früheren Scheunengassen, die nicht mehr in ihrer ursprünglichen Art existieren, weiss Wikipedia folgendes:
  • Erste Scheunengasse – aktuell überbaut
  • Zweite Scheunengasse – aktuell: Rosa-Luxemburg-Straße (mit einem anderen Straßenverlauf)
  • Dritte Scheunengasse – aktuell: Zolastraße (nur dieser Teil orientiert sich noch an dem alten Straßenverlauf, ist jedoch nur eine damals nicht existente Verlängerung zur Linienstraße)
  • Vierte Scheunengasse – aktuell: Weydingerstraße (mit einem anderen Straßenverlauf)
  • Kleine Scheunengasse – aktuell überbaut
Es lohnt sich, den gesamten Artikel durchzulesen, falls man an der Geschichte interessiert ist.

Die Bezeichnung Scheunenviertel ist nicht mehr mit dem ehemals negativen Touch verbunden, sondern steht heute vielmehr für das hier nach 1990 etablierte „Szeneviertel“. 


Markante Punkte sind die Volksbühne und das Babylon-Kino, an dessen Hauswand eine Gedenktafel angebracht ist. Im U-Bahnhof Rosa-Luxemburg-Platz befinden sich an den gelb gefliesten Wänden historische Aufnahmen der Umgebung, einige davon habe ich abfotografiert (rechts).

... und zu guter letzt das Babylon-Kino, früher und heute: