13 Oktober 2018

Kim Wilde & Band, Columbiahalle Berlin-Tempelhof - 13 Oct 2018

Kim Wilde & Band, Columbiahalle Tempelhof - 13 Oct 2018
Columbiahalle Berlin-Tempelhof
Band:

Kim Wilde  (voc)
Ricky Wilde, guitars  (brother)
Scarlett Wilde, backgr voc (niece)
Neil Jones (guitars)
Paul Cooper (bass)
Steve Power (keyboards)Jonathan Atkinson (drums)
Emily Dolan Davies (drums)


Sehr lautes, buntes Konzert mit Kim Wilde und ihrer Band. Das Konzert sollte ursprünglich in Huxleys Neuer Welt stattfinden, wurde aber wegen der großen Nachfrage in die geräumigere Columbiahalle verlegt, so dass es noch Tickets gab und eine Last-Minute Aktion möglich war. Die Halle liegt direkt am Tempelhofer Flughafen an der Grenze zu Kreuzberg und ist gut zu erreichen. Ursprünglich war sie als Sporthalle für die in Berlin stationierten US-Soldaten errichtet. Nach Abzug der Alliierten im Jahr 1994 wurden die Gebäude zunächst geschlossen und nach Sanierung wieder eröffnet.

Die Halle ist für derartige Konzerte bestens geeignet, ein geordneter Einlass findet statt und das Personal ist durchweg freundlich. Die Kontrollen sind gründlich, jedoch nicht penetrant.
Außer den Stehplätzen unten gibt es oben auf der Galerie reichlich nummerierte Sitzplätze, die alle eine gute Sicht auf die Bühne bieten. Getränke gibt es an verschiedenen Theken (auch im oberen Bereich), so dass keine langen Schlangen entstehen Auch der Biergarten ist ansprechend (ähnlich wie im benachbarten kleineren Columbia Club). Man kann dort relaxen und eine Kleinigkeit essen, bis das Konzert anfängt. Auch nach der Show gibt es hier noch etwas zu trinken, im Gegensatz zu anderen Venues werden die Besucher nicht sofort hinauskomplimentiert, alles verläuft sehr entspannt und umgänglich.


Ganz kurz zum Konzert:
Die Bilder sprechen für sich, Kims Outfit passte zum Titel der Tour "Here come the Aliens". Das Konzert ging zügig voran ohne Pause, zwischendurch erzählte Kim Anekdoten und bedankte sich mehr als einmal für das tolle Publikum. Über die musikalische Familie Wilde braucht man nicht viele Worte zu verlieren, Bruder Ricky war an der Gitarre, Nichte Scarlett sang Background. Kims Vater Marty Wilde ist in Großbritannien sowieso eine Legende. 

Die eigentlich sehr geräumige Bühne war mit Instrumenten ziemlich vollgepackt, es gab z.B. zwei Schlagzeuge auf Podesten. Die Scheinwerfer waren meines Erachtens etwas zu grell und zu bonbon-farben, da wäre weniger mehr gewesen, aber im großen und ganzen passte es zur Show. Es waren viele Besucher von außerhalb anwesend, zum Schluss war die Halle rappelvoll. Kim brachte alte und neue Songs, wobei die älteren den meisten Applaus erhielten.


Mit ihrem Erfolgssong „Kids in America“ als Zugabe ging das zweistündige Konzert zu Ende. 


Kim Wilde and Band rocked the Columbiahalle Berlin-Tempelhof tonight. What an excellent performer! Three family members in the band, Kim, brother Ricky and niece Scarlett Wilde, Marty can be proud of such a talented family. They did old songs and also some songs from Kim's new album. 'Kids in America' closed the show to huge applause.
The venue is absolutely perfect for these kind of events, bars and facilities on each level and a spacious outdoor area with a food stall. I was lucky to get the very last seat on the gallery which offered a good view on the stage - the stand-up section downstairs was crammed to the limit. Also lucky to have nice neighbours, some of them came from Saxony and even from abroad.



Berlin Setlist:
Stereo shot
Water on glass
Never trust a stranger
Kandy Krush
Cambodia
Birthday
Yours 'til the end
Solstice
Words fell down
Bladerunner
Hey mister Heartache
Four letter word
Rosetta
Cyber nation war
View from a bridge
Chequered love
You came
You keep me hangin' on
1969

Encore
Pop don't stop   (duet with Ricky Wilde)
Kids in America