Der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller - zum heutigen Tag:
"Der Jahrestag der Befreiung des deutschen Konzentrations- und
Vernichtungslagers Auschwitz durch Truppen der Sowjetunion am 27. Januar
1945 ist und bleibt ein zentrales Datum unserer Berliner und deutschen
Erinnerungskultur. Dieser Tag als Tag des Gedenkens an die Opfer des
Nationalsozialismus ist ein bleibender Anlass, uns zu vergewissern, dass
unsere Stadt, der deutsche Staat und unsere Zivilgesellschaft dem
Vermächtnis der Millionen Opfer des Holocaust auch tatsächlich gerecht
werden. Denn es geht dabei um unser aller Zukunft und um die Zukunft der
nach uns kommenden Generationen. Nach dem Ende der
nationalsozialistischen Gewaltherrschaft galt es, ein für alle Mal Nein
zu sagen zu den Versäumnissen, die zu menschenverachtender Diktatur und
zum industriellen Massenmorden im deutschen Namen geführt hatten.
Es ist unsere Pflicht, alles zu tun, um Freiheit, Demokratie und
Rechtstaat zu schützen und zu bewahren. Wir müssen uns immer wieder, sei
es aus aktuellen Anlässen, sei es um unserer Prinzipien willen, in
aller Klarheit bewusstmachen, wie fragil eine Demokratie sein kann und
dass wir sie täglich schützen müssen. Die Gefährdungen kommen in immer
neuer Gestalt und sind nicht immer auf den ersten Blick erkennbar."
Einige Gedenkstätten:
.. am Columbiadamm in Berlin-Tempelhof.
"Nicht eine Gedenkstätte, sondern ein unauffälliges Mahnmal erinnert an die Opfer des Gefängnisses und Konzentrationslagers am Columbiadamm. Das Columbia-Haus war zwischen 1934 und 1936 das erste offizielle KZ der Nationalsozialisten auf dem Berliner Boden – eine Tatsache, die heute nur wenigen bekannt ist." - Auszug aus Tempelhofer Unfreiheit, mehr zu lesen gibt es unter diesem Link.
Mahnmal für die deportierten und ermordeten Spandauer Juden
Memorial to the Jews from Spandau who were deported and murdered.
Das Mahnmal in Spandau befindet sich in einer Grünfläche an der Havel, Nähe der Juliusturmbrücke. Nur wenige Meter entfernt stand in der Kammergasse 7 die 1895 eröffnete Synagoge. 2012 wurde das Mahnmal mit einer Gedenkmauer aus Ziegelsteinen erweitert, diese trägt die Namen aller 115 bisher bekannten Opfer.
"Wir wollen, dass diese Menschen nicht vergessen werden."
(For an English description check the link at the bottom)
Links:
- Quartiersmanagement Spandauer Neustadt "Erweiterung des Mahnmals am Lindenufer in Spandau" (sehr ausführlicher Bericht mit Fotos)
- English: Wikipedia, Spandau Synagoge


