In diesem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg wartet die Geschichte Berlins
darauf, entdeckt zu werden. Besucher können in mehreren Stationen in
die Historie mit den wichtigsten Etappen eintauchen.
Besonderen
Fokus legt die Ausstellung «Hitler - Wie konnte es geschehen» auf die
Machtergreifung Hitlers und den Zweiten Weltkrieg. Keine leichte Kost
und bestimmt nicht jedermanns Sache. Man bekommt für einen moderaten
Eintrittspreis (12 €) einen Audioguide (plus Kopfhörer) in mehreren
Sprachen mit Erklärungen durch die einzelnen Stationen. Wie ich
feststellen konnte, sind Touristen von solchen Orten fasziniert, die
meisten Besucher an diesem Tag kamen von außerhalb, darunter viele
jüngere Leute. Das Modell vom Führerbunker und Hitlers "Wohnzimmer" fand
besonderes Interesse. Der "echte" Führerbunker lag ja gar nicht so weit
entfernt; allerdings gibt es dort außer einer Hinweistafel nichts mehr
zu sehen.
Am Schluss des Rundganges gibt es einen gut sortierten Bücherladen zur Selbstbedienung und eine Möglichkeit für Erfrischungen.
Der
Bunker liegt in unmittelbarer Nähe des Anhalter Bahhofs und ist mit
öffentlichen Verkehrsmitteln (S-Bahn, Bus) gut zu erreichen. Vom
Potsdamer Platz sind es zu Fuß nur etwa 10 Minuten.
Fotos nicht gestattet, daher nur ein paar Schnellschüsse - es gibt aber reichlich kostenloses Prospektmaterial.
Ich habe in diesem Jahr (Juni 2026) mit Auslandsbesuch den Bunker erneut
besucht. Die Ausstellung ist viel größer geworden, neues interessantes
Bildmaterial wurde hinzugefügt.
Besonderes Interesse fanden die
Aufnahmen vom Inneren des Führerbunkers, teilweise aus russ. Material
oder von der US-Armee aufgenommen, die so noch nie gezeigt wurden. Der
Andrang war hier besonders groß.
Die Eintrittspreise haben sich etwas erhöht, es gibt aber Ermäißigungen.
Man benötigt ca 3 Stunden, um sich durch alles hindurchzuarbeiten.

