12 Oktober 2011

"Friedhof der Namenlosen" Grunewald-Forst - 12 Okt 2011


"Friedhof der Namenlosen" Grunewald-Forst - 12 Okt 2011
... im Volksmund auch "Selbstmörderfriedhof" genannt ... Idyllischer Friedhof, mitten im Forst, der 1879 für im Grunewald aufgefundene unbekannte Tote angelegt wurde. Das Friedhofstor und Einfriedung stammen aus dem Jahre 1913, seit 1920 städtischer Friedhof, man findet dort meist schlichte Stelen oder Kreuze. Fünf hölzerne Andreaskreuze mit kyrillischen Inschriften erinnern an die Beerdigung von fünf zarentreuen Russen, die sich aus Kummer über den Sieg der Bolschewiki selbst getötet hatten (zwischen 1914 u.1918) und dann aus der Havel gefischt worden waren.
"Ein sehr “seltsamer” Ort. Mitten im Wald, vor über 100 Jahren  weit entfernt von der Stadt und somit in Einsamkeit, ein kleiner Friedhof."

Weitere Gräber:
Willi Schulz (Grunewalder Oberförster, gest.1929)
Anm: Das Foto mit den 3 grünen spitzen Dreiecken









  • Clemens Laar (Schriftsteller, gest.1960 durch Selbstmord)
  • Immanuel Meyer-Pyritz (Maler, gest.1974)
  • "Nico", Christa Päffgen  (Fotomodell und Sängerin der Rockband  Velvet Underground, gest. 1988)
  • Willi Wohlberedt (Grabstättenforscher, gest.1950)
  • Der Friedhof ist nicht mit dem Friedhof Grunewald in Höhe des Halensees zu verwechseln, der für die Bewohner der Villenkolonie Grunewald angelegt wurde.