24 März 2008

Albert Lee & Hogan's Heroes, Reigen Wien - 24 März 2008


Vienna / Austria, gig 24 March 2008 at the Reigen:
Below is a review by Blues.at (in German only), absolutely positive with some funny remarks by the author who seems to be a bit square. [Bei diesem Gig war ich nicht, da irgendwo anders unterwegs, der Konzertbericht ist es jedoch wert, gepostet zu werden.]


Elio got a special mention, the author says he's completely convincing. Seems that he gathered some new fans in Austria. Gerry Hogan impressed not only by his excellent steel playing but by the guitar playing plus posing during BREATHLESS. The bands' good spirits and enjoyment of playing were very much appreciated. There was only one moment of irritation, when a basecap was thrown at Gerry Hogan which hit his shoulder.


"Albert Lee als lebende Legende zu bezeichnen, ist wohl die treffendste Beschreibung, die mir in der schnelle einfällt. Musicians Artist wäre vielleicht auch noch zutreffend, da er außer in Musikerkreisen selbst nur einen geringen Bekanntheitsgrad hat. Umso mehr war ich ob des gut gefüllten Reigen erstaunt. Countryfans, Gitarrenfreaks und einfach nur Neugierige bunt gemischt.

Mit zwei schnellen Nummern war gleich vom Beginn an gute Laune garantiert, doch mit der ersten schmalzigen Countrynummer setzte auch sogleich die Landflucht ein. Doch wer ging war selber schuld, denn in den kommenden Stunden wurde ein wahres Feuerwerk an Virtuosität und Spielfreude abgebrannt, um diese alte Metapher wieder einmal zu strapazieren.

Für Abwechslung wurde gesorgt, von der Countryschnulze bis zu Rockabilly-Fetzer: Alles hörenswert. Eigene Nummern aus unterschiedlichsten Zeiten, einige brandneue von der letzten CD und Covers, so zum Beispiel von Carl Perkins oder Jerry Lee Lewis rundeten das Programm ab.

Auch in Sachen Instrumentalisierung wurde Abwechslung geboten:
Einmal wechselte Albert Lee ans Piano, und gab allein eine wunderschöne, getragene Ballade zum besten. Bei weiteren Pianoeinsätzen Albert Lees wechselte Tastenmann Elio Pace zur Ziehharmonika.
Apropos Elio Pace: Der war für mich sowieso der zweite Star des Abends. Ein Energiebündel schlechthin, und immer ein Lächeln im Gesicht! Auch als Sänger überzeugte er sofort.

Generell war es den Hogan´s Heroes anzumerken, das es ihnen Spaß machte in Wien zu spielen.
Ein Zurufer aus dem Publikum wollte Albert Lee sogar zum neuen Österreichischen Präsidenten küren. Dieser meinte nur ausweichend, das es sicher sehr nett sei, in Österreich zu leben."


Einzig eine auf die Bühne geworfene Baseballmütze, die Gerry Hogan an der Schulter traf, bewirkte kurzzeitlich einen ärgerlichen Gesichtsausdruck. Gesang gab’s übrigens auch von Schlagzeuger Peter Baron. Gerry Hogan zeigte das er nicht nur an der Pedel-Steel eine gute Figur macht, sondern auch an der Gitarre (mit Posing !!)

Und als dann so gegen viertelzwölf „I´m A Country Boy“ zum Abschluss erklang, war es auch dem eingeschworensten Blueser klar, das es doch noch andere Welten gibt."